Bachelor Elektrotechnik - Automation

Qualifikationsziele

Der Bachelorstudiengang Elektrotechnik - Automation bereitet in 6 Semestern auf eine Berufstätigkeit als Ingenieur vor, bei der es um „Intelligente Systeme“ geht, die durch den Einsatz von Elektronik, Informationstechnik, Mess- und Automatisierungstechnik in technischen Komponenten, Geräten und Anlagen entstehen. Der Absolvent soll solche Systeme sowohl konzipieren, als auch in der Praxis umsetzen können.

Die Bezeichnung "Elektrotechnik - Automation" soll zum Ausdruck bringen, dass es sich nicht um einen allgemeinen elektrotechnischen Studiengang (ggf. mit mehreren Schwerpunkten) handelt, sondern dass er eine ganz konkrete Ausprägung hat.
 
Die Anwendungsbereiche und somit auch das künftige Berufsfeld sind bspw. die Hausautomatisierung, die Automobiltechnik, die Medizintechnik, der Messgerätebau oder auch mechatronische
Anwendungen. Aufgrund der starken Durchdringung dieses Berufsfeld mit IT (Stichworte „Digitalisierung“, „Industrie 4.0“), finden die meisten Lehrveranstaltungen der ersten beiden Fachsemester gemeinsam mit dem Studiengang Informatik.Softwaresysteme statt.
 
Die Begriff Automation steht letztlich für den oben verwendeten Begriff des intelligenten Systems.

Die Softwareerstellung für Intelligente Systeme ist im Hauptstudium auf die speziellen Erfordernisse der sogenannten "Embedded Systems" zugeschnitten, also kleinere, lokale und teilautonom agierende Mikrorechnersysteme, die über Sensoren und Aktoren mit der Umgebung verbunden sind und die auf Umgebungseinflüsse entsprechend reagieren.

Berufsfeldorientierung

Der Studiengang Elektrotechnik - Automation qualifiziert für ein Berufsfeld in dem intelligente Systeme („Embedded Systems“) mit Mikrorechnern, Sensoren, Aktoren und entsprechenden Algorithmen (bspw. aus der Regelungstechnik oder Bildverarbeitung) zum Einsatz kommen. Die Absolventen arbeiten zum einen in Unternehmen der „klassischen“ Automatisierungstechnik, aber auch in Unternehmen aus den Bereichen Home-Automation, Messtechnik, Medizintechnik und der Automobilindustrie.

Die in das Studium integrierte Praxisphase findet in einem Unternehmen der Berufspraxis statt. Gleiches gilt - wie beim Vorgängerstudiengang - überwiegend auch für die Abschlussarbeit.

Je nach gewählten Wahlpflichtmodulen qualifiziert der Studiengang aber auch für eine Tätigkeit in der Entwicklung elektronischer Schaltungen. Hier sind auch einige Abschlussarbeiten zu verzeichnen. Eine weitere Ausprägung im Wahlbereich sind die optische Messtechnik und Laseranwendungen.

 

Mit einem erfolgreichen Abschluss besteht auch am Campus Bocholt die Möglichkeit zu einer wissenschaftlichen Weiterqualifikation im Rahmen eines Masterstudiums.

Redaktionell verantwortliche Person nach § 55, Abs. 2 RStV:
Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Gerhard Juen