Bachelor Wirtschaftsinformatik
Warum Wirtschaftsinformatik studieren?
In einer digitalisierten Welt sind Unternehmen auf spezialisierte Informationssysteme angewiesen, um globale Geschäftsprozesse effizient zu steuern. Mit einem Bachelor in Wirtschaftsinformatik kombinierst du IT-Wissen mit betriebswirtschaftlichem Know-how und bist bereit, innovative Softwarelösungen für betriebliche Herausforderungen zu entwickeln. Der Bedarf an Fachkräften zur Entwicklung und Spezifizierung solcher Softwarelösungen nimmt stetig weiter zu.
Das Studium im Video
Yakup berichtet im Video von seinen Erfahrungen im Studiengang Wirtschaftsinformatik an der Westfälischen Hochschule in Bocholt. Er erzählt, warum er sich nach seiner kaufmännischen Ausbildung und dem nachgeholten Abitur für das Studium entschieden hat und gibt Einblicke in den Studienalltag. Dabei zeigt er, wie wirtschaftliche Inhalte wie Betriebswirtschaft, Controlling und Marketing mit Informatik und praxisnahen Projekten kombiniert werden. Außerdem berichtet er von der persönlichen Betreuung am Campus Bocholt und seinen Plänen, nach dem Bachelor ein Masterstudium im Ausland zu absolvieren.
Aufbau und Inhalte des Studiums
- Grundlagen (1.–3. Semester): z.B. Programmierung, Webprogrammierung, Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Wirtschaftsmathematik, Datenbanken
- Vertiefung (ab 4. Semester): z.B. betriebliche Standardsoftware, Informationsmanagement, Informationsysteme, Wahlmodule in Informatik und Wirtschaftsinformatik
- Praxisorientierung: Projektarbeiten und Praxisphase
Schlüsselqualifikationen
- Kenntnisse in Programmierung und Softwareentwicklung kombiniert mit wirtschaftlichem Verständnis
- Fähigkeit zur Analyse und Optimierung betrieblicher Prozesse mithilfe von IT-Lösungen
In einem Großteil der Veranstaltungen arbeitest du in Kleingruppen und projektorientiert. Ab dem 4. Semester steigt der Anteil praxisorientierter Lehrinhalte weiter an. In den Projekten des 4. und 5. Semesters planst, entwickelst und realisierst du eine Anwendungslösung mit praktischem Bezug. Im 6. Semester absolvierst du eine 14-wöchige Praxisphase und schließt dein Studium mit einer 10-wöchigen Bachelorarbeit ab.
Berufsperspektiven & Karriere
Mit einem Bachelor in Wirtschaftsinformatik eröffnen sich dir hervorragende Karrierechancen. Als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und IT bist du in Unternehmen nahezu aller Branchen gefragt und gestaltest die digitale Transformation aktiv mit.
Typische Aufgaben sind:
- Du analysierst Geschäftsprozesse und entwickelst digitale Lösungen, um Abläufe effizienter und zukunftsfähig zu gestalten.
- Du planst, koordinierst und begleitest die Einführung moderner IT-Systeme und Softwarelösungen.
- Du unterstützt Unternehmen bei der Digitalisierung in Bereichen wie Marketing, Vertrieb, Logistik, Produktion oder Controlling.
- Du berätst Unternehmen bei der Auswahl und Umsetzung innovativer IT-Lösungen und begleitest digitale Veränderungsprozesse.
Nach dem Studium kannst du zum Beispiel in folgenden Positionen durchstarten:
- IT-Consultant
- Business Analyst
- IT-Projektmanager
- ERP-Berater
- Business Intelligence Analyst
- Product Owner
- Prozessmanager
- IT-Manager
Zukunftsperspektiven
Die Digitalisierung verändert Unternehmen in allen Branchen und schafft eine stetig wachsende Nachfrage nach Fachkräften, die wirtschaftliches Verständnis mit IT-Kompetenz verbinden. Als Wirtschaftsinformatikerin oder Wirtschaftsinformatiker erwarten dich vielseitige Einsatzmöglichkeiten – vom Mittelstand bis zum internationalen Konzern – sowie ausgezeichnete Karriere- und Entwicklungsperspektiven.
FAQ
Wie bewerbe ich mich für das Bachelor‑Studium Wirtschaftsinformatik?
Wie du dich bewerben und einschreiben kannst, steht in unserem Bewerbungs‑Guide.
Es gibt für diesen Studiengang keinen festen NC. Die Zulassung erfolgt nach den allgemeinen Hochschulzugangsbedingungen (Abitur, Fachhochschulreife + Berufserfahrung) und einer individuellen Bewertung deiner Noten‑ und Sprachzeugnisse.
Wie schwer ist eine Wirtschaftsinformatikstudium?
Ein Wirtschaftsinformatikstudium ist anspruchsvoll, aber gut machbar. Es verbindet Informatik mit betriebswirtschaftlichen Themen und eignet sich für alle, die sich sowohl für Technik als auch für wirtschaftliche Zusammenhänge interessieren.
Vorkenntnisse in Programmierung oder Betriebswirtschaft sind nicht erforderlich. Die wichtigsten Grundlagen werden im Studium vermittelt. Kleine Lerngruppen, praxisnahe Projekte und die persönliche Betreuung durch unsere Professorinnen und Professoren unterstützen dich dabei, erfolgreich ins Studium zu starten.
Gibt es ein berufsbegleitendes oder duales Studium?
Ja, das nennt sich ausbildungs-, praxis- und berufsintegrierende Variante. Informationen dazu findest du hier.
Allgemeine Informationen zum dualen Studium gibt es auf www.mein-duales-studium.de
Welche Vorkenntnisse brauche ich für das Studium?
Besondere Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Wenn du Interesse an digitalen Technologien, wirtschaftlichen Prozessen und dem Lösen von Problemen hast, bringst du bereits gute Voraussetzungen mit.
Grundkenntnisse in Mathematik oder erste Erfahrungen mit Programmierung können hilfreich sein, sind aber keine Voraussetzung. Alle wichtigen Inhalte werden im Studium verständlich erklärt und Schritt für Schritt aufgebaut.
Brauche ich gute Mathekenntnisse?
Mathematik gehört zum Studium dazu, spielt aber nicht die alleinige Rolle. Neben mathematischen Grundlagen beschäftigst du dich auch mit Programmierung, Datenbanken, Geschäftsprozessen und betriebswirtschaftlichen Themen.
Perfekte Mathekenntnisse brauchst du nicht. Die wichtigsten Grundlagen werden zu Beginn des Studiums wiederholt und anschließend vertieft. Mit regelmäßigem Lernen und Interesse an den Inhalten ist das Studium gut zu schaffen.
Muss ich schon programmieren können?
Nein. Programmierkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Im Studium lernst du die Grundlagen der Softwareentwicklung und wendest sie direkt in Übungen und Projekten an. So entwickelst du Schritt für Schritt eigene Programme und digitale Lösungen für Unternehmen.
Wie praxisnah ist das Studium?
Praxis spielt im Studium eine wichtige Rolle. Neben Vorlesungen arbeitest du regelmäßig an Projekten und Fallstudien aus der Unternehmenspraxis.
Dabei entwickelst du digitale Lösungen, analysierst Geschäftsprozesse und lernst, wie moderne Informationssysteme Unternehmen unterstützen. Durch den engen Austausch mit Unternehmen erhältst du früh Einblicke in den Berufsalltag.
Was ist der Unterschied zwischen Wirtschaftsinformatik und Informatik?
Beide Studiengänge vermitteln fundierte Informatikkenntnisse. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt.
Im Informatikstudium beschäftigst du dich hauptsächlich mit Softwareentwicklung, IT-Systemen und technischen Lösungen. In der Wirtschaftsinformatik verbindest du Informatik mit Betriebswirtschaft. Du lernst nicht nur, Software zu entwickeln, sondern auch Geschäftsprozesse zu analysieren und digitale Lösungen für Unternehmen zu gestalten.
Wenn dich sowohl Technik als auch wirtschaftliche Fragestellungen interessieren, ist Wirtschaftsinformatik die richtige Wahl.
Falls du mehr Informationen zum Studiengang Informatik haben möchtest, findest du sie hier.
Wie viel verdient man nach einem Wirtschaftsinformatikstudium?
Wirtschaftsinformatikerinnen und Wirtschaftsinformatiker gehören zu den gefragten Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt. Durch die Kombination aus IT- und Wirtschaftswissen eröffnen sich dir vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Unternehmen jeder Größe.
Dadurch erwarten dich sehr gute Berufsaussichten und attraktive Verdienstmöglichkeiten. Wie hoch dein Gehalt ausfällt, hängt unter anderem von deinem Arbeitgeber, deinem Tätigkeitsbereich und deiner Berufserfahrung ab.
Fakten auf einen Blick
Studienort
Bocholt
Abschlussart
Bachelor of Science
Regelstudienzeit
6 Semester
8 Semester (ausbildungs-, praxis- und berufsintegrierende Variante)
Studienbeginn
Wintersemester
Zulassungsbeschränkung
zulassungsfrei (kein NC)
Bewerbungsfrist
zu den Fristen
Akkreditierung
durch AQAS

Bewerbung
Studienberatung
Studiengangskoordinator

Zentrale Studienberatung











