Journalismus und Public Relations

Die Verbindung von Journalismus und Public Relations ist ohne Konkurrenz in der deutschen Hochschullandschaft.

Der Bachelor-Studiengang Journalismus und Public Relations verknüpft zwei Ausbildungen, die in Deutschland bislang getrennt angeboten wurden:

• die Ausbildung zum Journalisten und

• die Ausbildung zum Öffentlichkeitsarbeiter.

Der Studiengang trägt damit der engen Verzahnung von Journalismus und Public Relations im Alltag Rechnung, berücksichtigt aber auch, dass die Interessen von Journalisten und Public Relations-Spezialisten nicht immer deckungsgleich sind.

Diese einzigartige Kombination gibt den Studierenden eine breite kommunikative Basis und erhöht die Konkurrenzfähigkeit und Flexibilität im Arbeitsmarkt beträchtlich.

Ein Arbeitsmarkt mit Potenzial

Der Arbeitsmarkt für Journalisten und Öffentlichkeitsarbeiter ist in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen.

Es gibt in Deutschland mindestens 100.000 hauptberufliche Journalisten und Öffentlichkeitsarbeiter.

Der Arbeitsmarkt für Journalisten befindet sich seit ein paar Jahren im Umbruch. Während die Printmedien an Auflage und Bedeutung verlieren, gewinnen die Onlinemedien an Reichweite und Bedeutung. 

Und obwohl das eine oder andere Printmedium eingestellt wurde, ist die Gesamtzahl der in Deutschland hauptberuflich tätigen Journalisten laut Bundesagentur für Arbeit in den letzten zehn Jahren von 60.000 auf 70.000 angestiegen!

Trotz zurückgehender Auflagen werden Tageszeitungen und Zeitschriften noch auf Jahre hinaus die meisten Volontariate anbieten und damit das Haupteinfallstor in den Journalismus für Hochschulabsolventen bleiben. 

Journalisten können allerdings kaum mehr mit bruchlosen Karrieren in fester Anstellung bei einem Medium rechnen. Sicher ist, dass der Anteil der Freiberufler gegenüber den Angestellten zunehmen wird. Sicher ist auch, dass der Anteil von Frauen im Journalismus seit Jahren steigt.

In der Öffentlichkeitsarbeit sieht die aktuelle Entwicklung positiver aus. Der Berufszugang ist für PR-Fachleute nach wie vor unkompliziert: Als Trainees oder Volontäre sind sie gern gesehen, insbesondere wenn sie mit einer guten und praxistauglichen Ausbildung wie unsere Absolventen einsteigen. Der Übergang in unbefristete und gut honorierte Vollzeitstellen ist dann nicht mehr ganz so einfach. Insbesondere in Unternehmen, die PR als Teil des Marketings sehen, ist die Konkurrenz durch spezialisierte Betriebswirte groß. Unternehmen mit eigenen Kommunikationsabteilungen, Verbände, Verwaltung und Non-Profit-Organisationen rekrutieren jedoch bevorzugt Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit Knowhow aus Journalismus und PR.

Ein anspruchsvoller Beruf

Das Berufsbild von Journalisten und Öffentlichkeitsarbeitern ist technischer, komplexer und ganzheitlicher geworden. Sie haben immer mehr Aufgaben zu erledigen. Sie müssen recherchieren, schreiben, auswählen, redigieren und layouten können. PR-Fachleute müssen außerdem Kampagnen konzipieren und durchführen können. 

Sie müssen in sozialen Netzwerken zuhause sein und suchmaschinenoptimiert texten können. 

Sie benötigen technische Anwenderkenntnisse und brauchen Know-How in der Steuerung von redaktionellen Einheiten: Kosten-, Personal-, Qualitätsmanagement und Redaktionsmarketing entwickeln sich zu zentralen Feldern eines anspruchsvollen Berufsbildes.