Masterstudiengang Energiesystemtechnik

Die deutlich veränderte Wettbewerbssituation auf dem Energiemarkt sowie die dringende Ermahnung des Wissenschaftsrates zum "Umdenken bei der Erforschung von Energiesystemen" werden einen enormen Innovationsschub im Bereich energietechnischer Systeme zur Folge haben. Als exportorientiertes Land mit beschränkten Energieressourcen muss Deutschland in der Zukunft besonders darauf hinarbeiten, auch im Energiebereich eines der führenden Forschungs- und Technologieländer im internationalen Wettbewerb zu werden.

Diese Entwicklung wird veränderte Anforderungen an die Ausbildung künftiger Ingenieure mit Studienschwerpunkt "Energietechnik" nach sich ziehen. Bereits jetzt zeichnet sich der Trend weg vom reinen Spezialisten hin zum fachübergreifenden systemorientierten Generalisten mit individueller Spezialisierung ab. Industrievertreter mahnen an, dass der erkennbare Bedarf für entsprechend ausgebildete Ingenieure von den Hochschulen bald schon nicht mehr zu decken sein wird, zumal in letzter Zeit sogar Ausbildungskapazitäten für Energietechniker abgebaut worden sind.

Ausbildungsziel des Master-Studienganges Energiesystemtechnik sind wissenschaftlich und anwendungsorientiert ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure der Energietechnik mit der Fähigkeit, Innovationspotenziale in der Energiegewinnung, -umwandlung, -weiterleitung und -verwertung zu erkennen und nutzbringende technische Lösungen zu entwickeln. Dies soll durch eine Verbreiterung der mathematischen und technischen Kenntnisse auf maschinenbaulichen und elektrotechnischen Gebieten erreicht werden.

Der Masterstudiengang wird als fachbereichsübergreifender Studiengang von den  beiden Fachbereichen getragen:

- Elektrotechnik und angewandte Naturwissenschaften

- Maschinenbau und Facilities Management 

Website des Studienganges

Der Studiengang hat einen eigenen Internetauftritt.