WE! Vom Labor in den Mittelstand: Westfälische Erfinderinnen

Analyse der Potenziale und Sichtbarmachung innovativer Frauen in regionalen Innovationsökosystemen

(Laufzeit 08/2021-07/2024)

 

Mit dem dreijährigen Forschungsprojekt „WE! Vom Labor in den Mittelstand: Westfälische Erfinderinnen. Analyse der Potenziale und Sichtbarmachung innovativer Frauen in regionalen Innovationsökosystemen“ will die Westfälische Hochschule erfindungsreiche Frauen im Ruhrgebiet und Münsterland sichtbar machen und ihre Rolle als Impulsgeberinnen für Innovationen erforschen.

Als Ausgangsbasis zeigt sich in Wissenschaft und Praxis, dass in Westfalen, nicht anders als in anderen regionalen Innovationskontexten, bei der Sichtbarmachung innovativer Frauen eine deutliche Lücke existiert. Ein Mangel an sichtbaren Vorbildern für potenzielle Impulsgeberinnen und Umsetzerinnen von Innovationen kann jedoch langfristig zu einer Schwächung des Innovationsstandorts Deutschlands führen, da das regionale Innovationspotenzial nur unzureichend ausgeschöpft wird.

Daher fokussiert das Forschungsprojekt darauf, Wissenslücken zu innovationsbezogenen Strukturen zu schließen und die Rolle(n) von in Wissenschaft, Forschung und Innovation tätigen Frauen besser zu verstehen. Basierend auf diesem generierten Wissen werden anschließend Maßnahmen entwickelt, die zu einer erhöhten Sichtbarkeit innovativer Frauen in den regionalen Innovationskontexten (und darüber hinaus) beitragen. In dem Pilotvorhaben werden diese übertragbaren Maßnahmen modellhaft entwickelt, erprobt, hinsichtlich der erzielten Wirksamkeit evaluiert und anschließend für den Transfer in andere Regionen in einem „Werkzeugkoffer“ aufbereitet.

Das Projekt wird durch Professorin Dr. Kerstin Ettl (Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Management unter Berücksichtigung von Gender und Diversity) geleitet und durch ein interdisziplinäres Projektkonsortium innerhalb der Westfälischen Hochschule unterstützt, das die Expertise des „Instituts für Innovationsforschung und -management“ (ifi) und des „Instituts für Journalismus und Public Relations“ (JPR) zusammenführt. Durch die Zusammenarbeit mit vielen Projektpartner:innen aus der Region ist eine wirtschaftliche und wissenschaftliche Verwertung der Erkenntnisse sowie eine strukturelle Verankerung der Ergebnisse nach Abschluss der Förderung sichergestellt.

Das Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem FKZ 01FP21061 gefördert.