Wie man mit einem Stromzähler Leben retten könnte

Montag, 04. Mai 2015
"Zelia" heißt das Forschungsprojekt von BEW, Ewibo und Westfälischer Hochschule, das davon profitiert, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist - was ihm im Notfall sogar das Leben retten könnte.

"Zuhause eigenständig leben im Alter" (Zelia) heißt das Forschungsprojekt, bei dem anhand von ständig und genau gemessenen Verbrauchsdaten insbesondere von Strom, Gas und Wasser ein Aktivitätsprofil des Verbrauchers erstellt wird.
Neue Verbrauchszähler, die in den kommenden Jahren installiert werden, könnten solche exakten Daten liefern. Das Zelia-Programm ermittelt  mit ihrer Hilfe über längere Zeit ein statistisches Verbrauchsmuster, aus dem sich der übliche Tagesrhythmus eines Menschen ablesen lässt. Weichen die Verbrauchsdaten an einem Tag in besonderem Maße von diesem Muster ab, kann dahinter ein Notfall stecken. In solchen Fällen würde dann ein vorsorglicher Hilfeplan in Gang gesetzt werden können.
Ziel des Forschungsprojektes ist es nämlich, älteren Menschen so lange wie möglich ein eigenständiges Leben in ihrem zu Hause zu ermöglichen. Die hochschulseitige Projektbeteiligung ist in unserem Fachbereich angesiedelt; drei Professoren und mehrere Studierende arbeiten daran mit.

Einen ausführlichen Bericht zu Zelia können Sie hier auf der Nachrichtenseite unserer Hochschule lesen.
Auch im Bocholter-Borkener Volksblatt ist dazu am 29.4.2015 ein Artikel erschienen, den Sie hier nachlesen können.

- MH -


Die Forschungsgruppe Zelia:
Stehend die Technikgruppe v.l.n.r.: Prof. Dr. Martin Schulten, Johannes Schapdick, Philipp Kamps, Dominic Prass, Maximilian Pascher und Prof. Dr. Bernhard Convent.
Sitzend die Statistikgruppe aus (v.l.n.r.) Prof. Dr. Klaus Thiel, Stefan Evers, Christoph Linkwitz und Dr. Martin Meermeyer.
Foto: WH/BL

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