Neue Kooperation: Von Bocholt nach Jyväskylä
Bocholt. Die Kooperation erfolgt im Rahmen von „Erasmus+“ und umfasst damit sowohl Angebote für Studierende als auch Mitarbeitende der Hochschulen. Studentinnen und Studenten der internationalen Wirtschaftsstudiengänge, die z. B. ihr verpflichtendes Auslandssemester an der jamk absolvieren möchten, erhalten ein Erasmus-(Teil-)Stipendium und müssen keine Studiengebühren zahlen. Gleichzeitig ist die Mobilität von Lehr‑ und Forschungspersonal vorgesehen, sodass Dozierende kurze Lehraufenthalte absolvieren und ihr Know‑how einbringen können.
„Unser Projekt „DiNaOpt4KMU“ zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von kleinen und mittleren Unternehmen läuft bisher ausschließlich auf nationaler Ebene. Wir könnten uns vorstellen, Projekte wie dieses in Zusammenarbeit mit der jamk auch international aufzusetzen“, berichtet Prof. Dr. Urs Pietschmann, Prodekan des Fachbereichs.
Darüber hinaus wären auch Kooperationen mit dem Schwerpunkt Software-, Spiel- und Grafikdesign denkbar, in deren Rahmen Studierende beider Hochschulen an Praxisprojekten gemeinsam arbeiten können. Damit stärken beide Institutionen die interkulturellen Kompetenzen ihrer Studierenden, erweitern die Forschungskapazitäten und liefern der regionalen Wirtschaft innovative Lösungsansätze.
„Die Zusammenarbeit mit der Jamk eröffnet unseren Studierenden und Forschenden neue Perspektiven. Sie verbindet unsere Forschungsschwerpunkte mit einer internationalen Sichtweise und ermöglicht es uns, nationale Projekte auf europäischer Ebene zu verankern. Gleichzeitig bekommen unsere Studierenden die Chance, praxisnahe Erfahrungen in einem internationalen Umfeld zu sammeln“, erklärt Prof. Pietschmann.
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