FIRE auf der Interschutz

Montag, 22. Juni 2015
In Gefahrensituationen kommt es darauf an, dass alle nötigen Informationen schnell und möglichst gleichzeitig bei allen Beteiligten ankommen. Dafür sorgt das Einsatzunterstützungssystem "FIRE". Auf der internationalen Leitmesse für Brand-/ Katastrophenschutz, Rettung und Sicherheit in Hannover wurde die Software erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Auf Einladung der Firma CKS und der Feuerwehr Werl konnten wir das am Fachbereich entwickelte FIRE-System auf der Messe Interschutz 2015 erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

Mit der Software FIRE, die von den Studierenden Daniel Hardes und Steffen Buss zusammen mit ihren Professoren Kaiser und Juen entwickelt wurde, können Feuerwehr- und Rettungskräfte wichtige Pläne, Karten und 3D-Modelle, GPS-Daten der Einsatzkräfte und vieles mehr abrufen. Gleichzeitig lassen sich Meldungen z. B. über sich in Gefahr befindliche Personen oder Gefahrstoffe, über nötige weitere Einsatzkräfte oder benötigtes Material schnell und vor allem für alle sichtbar weitergeben.

Steffen Buss, der sich im Rahmen seiner Masterarbeit aktuell insbesondere um die "Usability", sprich "Bedienbarkeit", von FIRE kümmert, zeigte interessierten Besuchern an einem großen Touchscreen die Interaktion mit FIRE und das "verteilte Arbeiten" auf Basis einer interaktiven Lageskizze, die zwischen allen angeschlossenen Geräten synchronisiert wird. O-Ton eines Besuchers: "Habe bislang kein System gesehen, das so aufgeräumt und klar daher kommt". Oder wie der Leiter einer Einsatzleitstelle sagte: "Genau das will ich in meiner Leitstelle haben". Noch ist FIRE aber erst ein Prototyp.

- GJ / MH -

Daniel Hardes (rechts), Student im Masterstudiengang "Verteilte Systeme" und Mitarbeiter im Projekt, im Gespräch mit einem interessierten Besucher.

Das Bild zeigt (von links nach rechts) Prof. Ulrich Kaiser und Steffen Buss im Gespräch mit Hans-Georg Kersting, dem Leiter der Kreisleitstelle Coesfeld.

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