Campuswoche 2026: Fünf Tage, acht Projekte, eine Menge Technik
Bocholt. Wer in der ersten Augustwoche das Hochschulgelände an der Münsterstraße betrat, fand eine ungewöhnliche Szenerie vor: ein großes Zelt als Essenausgabe, eines als Aufenthaltsraum, Schlafquartiere in Seminarräumen und rund um die Uhr besetzte Werkstätten und Labore. Die Campuswoche, die von einem ehrenamtlichen Team getragen und durch Sponsoren unterstützt wird, hat sich seit Jahren als Format etabliert, bei dem technisches Interesse wichtiger ist als Vorwissen.
Altersspanne von 61 Jahren unter den Teilnehmenden
Besonders bemerkenswert war in diesem Jahr die Zusammensetzung der Teilnehmenden: Die Altersspanne reichte von 16 bis 77 Jahren. Darüber hinaus war auch der Nachwuchs zu Besuch. Der jüngste Gast war gerade einmal ein Jahr alt. Möglich machte diese Bandbreite unter anderem ein veranstaltungsbegleitendes Kinderprogramm.
Acht und mehr Projekte
Von Montagmorgen bis Freitagmittag wurde in acht Gruppen gearbeitet. Die Bandbreite reichte vom Linux-Crashkurs für Einsteigerinnen und Einsteiger über eine Einführung ins sogenannte Red Teaming – das Aufspüren von Sicherheitslücken aus der Perspektive eines Angreifers – bis hin zum Projekt „FPGA: Bau dir deine Grafikkarte", bei dem Bildsignale aus programmierbarer Logik erzeugt wurden. Daneben entstanden eine Wortuhr, die die Uhrzeit in ausgeschriebenen Worten anzeigt, das LED-Lichtobjekt „Illumigon", eine kamerabasierte Dart-Auswertung („Autodarts"), das mechanisch-elektronische Projekt „S.P.I.N" sowie der Getränkeroboter „R2Bier2". Am Freitagnachmittag stellten alle Gruppen ihre Ergebnisse im Hörsaal 1 vor.
Abendprogramm
Neben der Projektarbeit prägte ein dichtes Abendprogramm die Woche. Den Auftakt machte am Montag die Spielebude, die mit einer großen Auswahl an Leihspielen zu Gast war. Am Dienstag traten die Teilnehmenden dann beim Campuswochen-Quiz gegeneinander an. Am Tag darauf berichteten die Softwareentwickler Jan Föcking und Sebastian Thiems von der d.velop AG unter dem Titel „KI macht mich produktiver. Oder doch nicht? – Ein ehrlicher Entwickleralltag" von ihren Erfahrungen mit KI-Werkzeugen im Berufsalltag. Der Vortrag im Hörsaal 1 stand auch externen Gästen offen und war entsprechend gut besucht.
Den sichtbarsten Höhepunkt setzte der Donnerstagabend: Zunächst schickte eine Teslaspule meterlange Entladungen durch die Dunkelheit und erzeugte Töne aus purer Hochspannung, im Anschluss folgte eine Lasershow. Weitere Informationen zur jährlichen Campuswoche gibt es unter: campuswoche.de
(Text: Kim Thiems, Bocholt)
Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren, die mit ihrer Unterstützung die Durchführung der Campuswoche ermöglichen.
Ihr Medienansprechpartner für weitere Informationen:
Stabsstelle Hochschulkommunikation
Telefon: 0209 9596-8963
E-Mail: presse(at)w-hs.de
Kategorien
- Medieninformationen der Hochschule
Weitere Optionen
Nachrichten des Fachbereichs als RSS-Feed abonnieren





