Forscher des Westfälischen Energieinstituts nutzen den Gedankenaustausch auf der "f-cell"-Messe Stuttgart

Das Energieinstitut der Westfälischen Hochschule stellt auf der "f-cell-Messe" in Stuttgart die neuesten Studien hydraulisch verpresster Brennstoffzellen auf dem Gemeinschaftsstand "Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff" im Cluster "EnergieRegion.NRW" vor. Zudem dient die Fachbesuchern offen stehende internationale Messe dem Erfahrungs- und Gedankenaustausch für neue Forschungsansätze in der Energiespeicherung und -bereitstellung. "F-cell"-Messe-Stuttgart, 6.10. bis 8.10.2014, Halle C2, Stand E23.

Cristian Mutascu und Christoph Sagewka (v.l.), Mitarbeiter des Energieinstituts der Westfälischen Hochschule, zeigen auf der Stuttgarter Messe "f-cell" eine neue kompakte Bauart eines Testsystems für Brennstoffzellen (v. l. in der Vitrine). Dadurch lassen sich verschiedene Entwicklungsansätze und –stufen von Brennstoffzellen einfacher als bisher analysieren und vergleichen. Beide schätzen die Messe in Stuttgart und deren Möglichkeit, sich mit anderen Forschern über verschiedene Entwicklungsergebnisse auszutauschen. Foto: WH/MV, Abdruck honorarfrei

Gelsenkirchen/Stuttgart. Das Energieinstitut der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen zeigt auf der Stuttgarter "f-cell-Messe 2014" (6. bis 8. Oktober) den Prototyp eines Brennstoffzellen-Testsystems. Mit dem Forschungsprototyp können mehrere Brennstoffzellen gleichzeitig unter identischen Betriebsbedingungen untersucht werden. Die Anwendung bietet bei der Entwicklung verschiedener Komponenten der Brennstoffzelle den Vorteil, schneller als bisher vergleichen zu können, ob sich eine Änderung etwa im technischen Aufbau positiv oder negativ auf die Qualität und Leistung der Zellen auswirkt. "Brennstoffzellen können in Zukunft bei der deutschen Energiewende eine Schlüsselrolle spielen", erläutert Christoph Sagewka, Mitarbeiter im Energieinstitut an der Westfälischen Hochschule. Daher wird an der Hochschule an kostengünstigen Lösungen und einfacher Handhabung im Umgang mit der neuen Technik geforscht.
   Das Testsystem basiert auf der Kombination verschiedener Patente, die das Deutsche Patent- und Markenamt den Forschern der Westfälischen Hochschule bereits zur hydraulischen Verpressung von Brennstoffzellen im vergangenen Jahr erteilte. Weiterhin arbeiten die Entwickler an Ersatzmaterialien für das Elektrodensystem, das in den Brennstoffzellen benötigt wird. Dort wird bisher teures Platin als Katalysator eingesetzt. Daher forscht man im Westfälischen Energieinstitut nach preiswerten Lösungsansätzen. Im Rahmen des Projekts "FHextra für NanoFuelcells" werden diese Entwicklungen durch das Land NRW gefördert. Auf dem NRW-Gemeinschaftsstand werden zudem weitere Ergebnisse aus der Energiesystemforschung in Nordrhein-Westfalen, beispielsweise zylindrische Brennstoffzellensysteme für Nischenapplikationen, gezeigt.
   Das Westfälische Energieinstitut ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Westfälischen Hochschule und bündelt die energietechnischen Kompetenzen der Hochschule über ihre Standorte und Fachbereiche hinweg. Es gliedert sich in mehrere Bereiche, die den Themenschwerpunkten regenerative Energien, Energieumwandlung und -verteilung, Energienutzung, Energiewirtschaft und Energiepolitik zugeordnet sind.

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"f-cell-Messe Stuttgart"
Montag, 6.10.2014 bis Mittwoch, 8.10.2014,
Öffnungszeiten täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr,
Halle C2, Stand E23 (Gemeinschaftsstand "Cluster EnergieRegion.NRW"), Messepiazza 1, 70629 Stuttgart.

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Autor dieser Meldung: Michael Völkel

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