Wasserstoff als zentrales Thema beim Recklinghäuser Hochschulgespräch
Die Recklinghäuser Hochschulgespräche am 12. November standen ganz im Zeichen des Wasserstoffs. Die Veranstaltung deckte die gesamte Wertschöpfungskette ab – von der Produktion eines Hochdruckelektrolyseurs durch die ProPuls GmbH, über die Nutzung von Wasserstoff in dezentralen Energiesystemen für Unternehmen (Wilo Group Dortmund), bis hin zur Dekarbonisierung der Logistik (AGR Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH).
Bürgermeister Tesche eröffnete das Event, das von der Vestischen Freundesgesellschaft der Westfälischen Hochschule, den Städten Recklinghausen und Herten sowie dem H2Raum der Hochschule organisiert wurde. Dr. Florian Wirkert begrüßte die Gäste im Namen der Westfälischen Hochschule und hob in seiner Rede die wichtige Rolle der Gesellschaft hervor, Wasserstoff als Zukunftstechnologie im Alltag anzuerkennen. Zwei der drei referierenden Unternehmen sind Mitglieder im h2-netzwerk-ruhr e.V., dessen Geschäftsführerin Dr. Désirée Schulte den Mitgliederzuwachs auf mittlerweile 92 Teilnehmer hervorhob – eines der größten und ältesten Wasserstoffnetzwerke Deutschlands.
Dr. Babette Nieder moderierte die Veranstaltung und resümierte: „Wie die neue h2-Roadmap zeigt, kommen wir jetzt von der Theorie zur Praxis. Für die Pioniere ist das eine Herausforderung, aber fest steht: Die Zeit der Demonstrationsprojekte ist vorbei. Jetzt geht es um konkrete Anwendungen, und um Klimaneutralität zu erreichen, führt kein Weg am Wasserstoff vorbei. Das sehen sowohl Forschung als auch Unternehmen so.“
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