Erfolgreiche Teilnahme am 31. European Fuel Cell Forum (EFCF 2025) in Luzern
Das 31. European Fuel Cell Forum (EFCF) brachte über 480 Teilnehmende aus mehr als 30 Ländern zusammen. Forschende, Industrievertreterinnen und -vertreter sowie Technologiepioniere diskutierten aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Wasserstofftechnologien, elektrochemische Energiesysteme und nachhaltige Infrastruktur.
Die Konferenz stand unter dem Leitthema:
„Beschleunigung der Dekarbonisierung der Gesellschaft durch den Ausbau grüner Wasserstoffsysteme und verwandter Energieträger“
und bot mit mehr als 320 wissenschaftlichen Beiträgen, darunter 160 Posterpräsentationen, 160 Vorträgen und 43 Fachsitzungen, ein breites und tiefgreifendes Programm zu Themen wie:
- Niedertemperatur-Brennstoffzellen (PEM, HT-PEM, AFC, PAFC & AEM)
- Wasserelektrolyse (PEM, AEL, AEM)
- CO₂-Reduktionstechnologien
- Elektrochemisches Engineering & Systemintegration
- Wasserstoffträger, E-Fuels & Infrastrukturentwicklung
Die Westfälische Hochschule wurde durch zwei Beiträge vertreten:
- Herr Maximilian Cieluch nahm am EFCF 2025 teil, um neue wissenschaftliche Kontakte zu knüpfen für zukünftige Kooperationen im internationalen Kontext im Rahmen des MAT4HY.NRW Netzwerks aufzubauen. Darüber hinaus präsentierte er im Rahmen seiner Promotionsarbeit das Poster
“Enhancing Anion-Exchange Membrane Water Electrolysis Anodes via Advanced Electrodeposition of Porous NiFe Structures.” - Dr. Norbert Kazamer stellte sein Projekt
“Environmentally Friendly and Cost-Effective Cyanide-Free Gold Coatings for Bipolar Plates in PEM Electrolysis”
vor, das innovative Alternativen zu herkömmlichen, cyanidhaltigen Beschichtungsverfahren untersucht. Ziel ist es, umweltfreundliche und zugleich leistungsstarke Lösungen für die Beschichtung von Bipolarplatten in der PEM-Elektrolyse zu entwickeln. Das Projekt wird im Rahmen des GE-Prof Tandem-Programms in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen ProPuls durchgeführt und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm „GE-Prof – Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal“ (Förderkennzeichen 03FHP231B und 03FHP231) gefördert. Darüber hinaus war Dr. Kazamer auch an der Arbeit von Dr. Ulrich Rost mit dem Titel
“In-situ investigation of low-cost material combinations for the development of a novel PEM water electrolysis stack based on hydraulic cell compression” beteiligt,
in der kosteneffiziente Materialkombinationen zur Entwicklung neuartiger PEM-Elektrolyse-Stapel erforscht wurden. Der Fokus liegt hierbei auf der innovativen hydraulischen Zellkompression zur Effizienzsteigerung und Materialeinsparung in zukünftigen Systemlösungen.
Die Teilnahme am EFCF 2025 ermöglichte nicht nur die Vorstellung aktueller Forschungsergebnisse, sondern auch wertvollen Austausch mit führenden internationalen Expertinnen und Experten im Bereich der Wasserstofftechnologien. Wir gratulieren unseren Forschenden zu ihrem erfolgreichen Beitrag und danken ihnen für die Repräsentation unserer Hochschule auf internationaler Bühne.
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