Drittes Projekttreffen des NiProAEM-Konsortiums an der WHS Gelsenkirchen

Dienstag, 09. Dezember 2025
Erfolgreicher Austausch von bisherigen Projektergebnissen, Entwicklungen und Fortschritten

Das dritte Projekttreffen des NiProAEM-Konsortiums fand im Dezember 2025 an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen als Gastgeber statt. 

Ziel dieses Treffens war es, Entwicklungen, Fortschritte und unsere bisherigen Ergebnisse auszutauschen, um einen besseren Überblick über die nächsten Schritte zu erhalten.

Die Bleistahl GmbH stellte den aktuellen Ansatz und Prozess bei der Entwicklung eines porösen Substrats auf Nickelbasis vor, das als Sauerstoffentwicklungselektrode (OER) in der Anionenaustauschmembran-Elektrolyse (AEM) eingesetzt werden soll. Außerdem stellten Frau Ilona Kühn und Herr Manfred Kunrath ihren neuen und innovativen Ansatz zur Herstellung eines großflächigen porösen Substrats auf Nickelbasis vor.

Christian Höß von der TU Ilmenau zeigte die Fortschritte in der Entwicklung über galvanisch beschichtete Ni als Zwischenschicht auf dem porösen Nickelsubstrat. Die WH durfte die Ergebnisse von Ex-situ- und In-situ vorstellen. RKV Oberflächentechnik stellte seine Strategie zur Skalierung der Elektrodenproduktion vor.

Wir freuen uns sehr, dass im Konsortium bereits erste In-situ-Messungen durchgeführt und die Ergebnisse vorgestellt wurden. Die nächsten Schritte gehen in Richtung Katalysatorstabilisierung, Langzeittests und Skalierung. Es war uns eine Freude, einen Laborbesuch und die Einrichtungen und Geräte der WH vorstellen zu dürfen.

Das Projekt wird auch an der European Hydrogen Energy Conference (EHEC) 2026 ehec.info vorgestellt, wo Christian Höß einen Vortrag über die Ergebnisse halten wird. Darüber hinaus wurden unsere Projektfortschritte und -ergebnisse als Posterpräsentation auf der 11. Nano-Konferenz in Dortmund 2025 und auf dem 2. Wasserstoff-Energie-Symposium in Duisburg 2025 vorgestellt.

Das Ziel des NiProAEM-Projekts ist die Entwicklung kostengünstiger und skalierbarer Elektrodenmaterialien für die AEM-Elektrolyse – eine vielversprechende Technologie für die nachhaltige Wasserstofferzeugung auf Basis von reichlich vorhandenen Materialien. Das Projekt wird im Rahmen des ZIM-Programms (FKZ: 16KN115821) gemäß einer Entscheidung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert und an der Westfälischen Hochschule von Prof. Clemens Pollerberg koordiniert.

11 Projektteilnehmer

v. links: M. Kunrath (Bleistahl GmbH), M. Wiedemann (RKV Oberflächentechnik), C. E. Höß, Dr. A. Ispas und dahinter Prof. Dr. A. Bund (TU Ilmenau), Dr. N. Kazamer, Prof. Dr. C. Pollerberg (beide WHS), I. Kühn (Bleistahl GmbH), D. Woelk, P. Haddadi (beide WHS) und R. Kübler (TU Ilmenau)

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Michael Brodmann