Erfolgreiche Teilnahme an der 11. NRW Nano Conference Innovations in Materials and Applications in Dortmund

Donnerstag, 02. Oktober 2025
Die Arbeitsgruppe Wasserstoffenergiesysteme der Westfälischen Hochschule wurde durch vier Beiträge vertreten

Auf der 11. NRW Nano Conference (https://www.nanoconference.de/) diskutierten 300 internationale Forschende, Industrielle Vertreter und Technologieinteressierte über die neusten Entwicklungen und Forschungen rund um den Bereich der Nanotechnologie. Das breitgefasste Programm umfasste Themen wie:

  • Nanotechnologie
  • Strukturierte Materialien und Verbundwerkstoffe
  • Fortschrittliche Materialien – Nachhaltigkeit 2D Materialien
  • Quanten Technologie
  • Hightech für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie
  • Internationale Kooperationen und innovative Projekte

Zusätzlich zu den Fachvorträgen konnten in der Postersession mit etwa 100 Posterpräsentationen aus unterschiedlichen Forschungsbereichen betrachtet und die zugehörigen Experten befragt werden.

Die Arbeitsgruppe Wasserstoffenergiesysteme der Westfälischen Hochschule wurde durch vier Beiträge vertreten:

  • Herr Maximilian Cieluch und Herr Leonard Böhm präsentierten mit ihren Postern über „Enhancing Anion-Exchange-Membrane Water Electrolysis via advanced electrodeposition of porous NiFe structures” und “Optimized cathodes for Anion Exchange Membrane Water Electrolysis via NiMo electrodeposition on carbon nano fiber support material” Teilergebnisse ihrer Promotionsarbeiten.
  • Frau Poroshat Haddadi stellte mit „Hierarchial Ni-NiFe electrode structures for AEM water electrolysis produced by powder metallurgy and electrochemical deposition” Teilergebnisse des NiProAEM-Projektes (16KN115821) vor. NiProAEM zielt darauf ab, die Effizienz der AEM-Elektrolyse – die derzeit geringer ist als die von PEM – zu verbessern, indem kostengünstige, poröse Ni-NiFe-Elektroden mittels Pulvermetallurgie und elektrochemischer Abscheidung entwickelt werden, um die AEM-Leistung zu steigern und den Markt für grünen Wasserstoff zu unterstützen.
  • Teilergebnisse des IGF-Forschungsprojektes „PeroGraph“ (IGF 01IF23354N) wurde von Herrn Jala Bib Khan und Herrn Marco Brand mit dem Posterbeitrag „Development membrane electrode assembly for proton membrane electrolysis (PEMEL) based on resource-efficient perovskite and graphene materials” vorgestellt. Das Ziel des Projektes ist die Membran Elektroden Anordnung für die Protonaustauschelektrolyse zu verbessern. Durch neuartige Elektroden mit Perowskit (Anode) und Graphen (Kathode) soll die Verwendung kritischer Materialien wie Iridium und Platin verringert und langlebige Wasserstoffproduktion ermöglicht werden. Neben dem Posterbeitrag wurden Teilergebnisse und nächste Schritte des Projektes gemeinsam mit dem IUTA (https://www.iuta.de/) dem projektbegleitenden Ausschuss vorgestellt. Durch den gemeinsamen Austausch im zweiten projektbegleitenden Ausschusstreffen wurde ein konstruktiver Plan für die nächsten Schritte diskutiert und vereinbart.

Die Teilnahme an der NRW Nano Conference bietet neben der Vorstellung projektbezogener Forschungsergebnisse auch die Möglichkeit zu netzwerken. Hierzu wurde im Rahmen des MAT4HY.NRW (KP22-065-D) den Konferenzteilnehmern die Möglichkeit zum „Meet the Expert“ gegeben. Als Experte im Bereich der Wasserstofftechnologie war seitens der Arbeitsgruppe Wasserstoffenergiesysteme Prof. Dr. Michael Brodmann mit dem Thema: From Lab to Electrolyzer Plant: Do Nano-Coatings Survive Industrial Reality?“ vertreten.

Wir gratulieren unseren Forschenden zu ihrem erfolgreichen Beitrag und danken ihnen für die Repräsentation unserer Hochschule auf internationaler Bühne.

Neun Teilnehmer des Projekttreffens PeroGraph

Teilnehmer des Projekttreffens PeroGraph

Poroshat Haddadi vor ihrem Posterbeitrag

Poroshat Haddadi vor ihrem Posterbeitrag

Marco Brand erklärt das PeroGraph Poster
Leonard Böhm vor seinem Posterbeitrag auf der Nanokonferenz

Leonard Böhm vor seinem Posterbeitrag

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Michael Brodmann