Informationen zum Auslandsaufenthalt im Zusammenhang mit COVID-19

 

Um Ihnen Orientierung bei den Fragen zu Auslandsaufenthalten im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie zu bieten, haben wir für Sie einige häufig gestellte Fragen zusammengestellt. Bitte zögern Sie auch nicht, uns zu kontaktieren

Bitte beachten Sie: Wegen der aktuellen weltweiten Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vom 17.03.2020 bitten wir alle Studierenden nicht zu Ihren evtl. geplanten Auslandsaufenthalten auszureisen. 

 

FAQ

1) Ich befinde mich im Ausland und möchte meinen Aufenthalt abbrechen - was passiert mit meinem Erasmus+-Stipendium? 

Grundsätzlich ist es möglich, aufgrund der gegenwärtigen Situation einen Erasmus+-Aufenthalt abzubrechen. Notwendige Kosten im Zusammenhang mit Ihrem Auslandsaufenthalt können, sofern sie nicht von anderer Stelle erstattet werden können (z.B. durch die Fluggesellschaft o.ä.), bis zur Höhe Ihrer Erasmusförderung, die im Grant Agreement vereinbart wurde erstattet werden. Bitte bewahren Sie dazu Ihre Belege auf. Bitte informieren Sie das Internatonal Office umgehend über den Abbruch.

Bitte zögern Sie nicht, sich zur Beratung an das International Office der Westfälischen Hochschule zu wenden.


2) Ich kehre aus dem Ausland zurück, möchte aber meinen Aufenthalt an meiner Gastinstitution fortsetzen, sobald es wieder möglich ist - geht das?

Ja, Sie können entweder

a) Ihren Aufenthalt unterbrechen. Die Erasmusvereinbarung des Grant Agreements bleibt bestehen, für die Unterbrechungstage erhalten Sie allerdings keine Förderung.

oder

b) die Mobilität abbrechen und später eine neue beginnen. Die notwendigen Kosten im Rahmen der Mobilität können gemäß Punkt 1 nach Beleg erstattet werden. Für die zweite Reise wird eine neue Förderung berechnet. 

3) Ich befinde mich vor Ort in angeordneter Quarantäne oder ich kann nicht mehr ausreisen. Welche Möglichkeiten der Unterstützung bietet Erasmus+?

Sofern die Aufenthaltsdauer durch die aufnehmende Einrichtung bestätigt werden kann, ist auch hier eine Förderung möglich. Die Art der Förderung ist abhängig vom weiteren Verlauf des Aufenthalts (Abbruch oder Unterbrechung) - bitte kontaktieren Sie das International Office direkt, damit je nach Einzelfall die bestmögliche Lösung gefunden werden kann.


4) Ich habe bereits meine Reise / meine Aufenthalt für meinen in Kürze geplanten Auslandsaufenthalt gebucht, möchte nun aber wegen der Corona-Pandemie stornieren - wer kommt für die Kosten auf? 

Sofern die Reise nicht kostenneutral abgesagt werden kann, ermöglicht die Europäische Kommission im Erasmus+-Programm unter bestimmten Umständen die Erstattung tatsächlich angefallener Kosten. Bitte bewahren Sie alle Belege und Informationen auf und wenden Sie sich damit ans International Office.

(Grundsätzlich können tatsächlich angefallene notwendigen Storno-/Umbuchungs- bzw. Flugkosten, die an keiner anderen Stelle geltend gemacht werden können, nur gegen
Nachweis erstattet werden.)


5) Ich möchte trotz der Reisewarnung meinen Erasmusaufenthalt antreten, ist dies möglich? 

Wir raten Ihnen dringend zu Ihrem und dem Schutz Ihrer Mitmenschen von jeglicher Reisetätigkeit ab. Auch wenn Sie Ihre Reise schon lange geplant und sich darauf gefreut haben, zeigen Sie Verantwortungsbewusstsein und warten Sie die Entwicklung ab. Eine Finanzierung über Erasmus+ ist derzeit nicht möglich. Bitte kontaktieren Sie uns, um Lösungen für die Verschiebung Ihres Aufenthalts und Ihrer Förderung auf einen späteren Zeitpunkt zu besprechen. 


6) Ich möchte im Wintersemester einen Auslandsaufenthalt machen - soll ich abwarten oder kann ich mich bewerben? 

Auch wenn sich zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Voraussagen über die Entwicklung des Virus machen lassen, ist es sinnvoll, die Planungen schon jetzt zu beginnen. Bewerbungen für Auslandsaufenthalte in Europa brauchen ca. sechs Monate Vorlaufzeit und eine frühzeitige Planung ist wichtig, damit sie keine wichtigen Fristen verpassen. Wir gehen davon aus, dass Auslandsaufenhalte im WS wieder stattfinden können. 


7) Ich komme aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurück - was muss ich beachten? 

Rückkehrenden und Einreisenden aus Risikogebieten ohne Krankheitssymptome empfiehlt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung oder das Bundesministerium für Gesundheit dringend, sich in den ersten 14 Tagen nach Einreise freiwillig in häusliche Quarantäne zu begeben sowie Aufenthalte in der Öffentlichkeit weitestgehend zu vermeiden.


8) Was muss ich tun, wenn ich an Krankheitssymptomen leide? 

Das Bundesministerium für Gesundheit rät:

  • Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Virus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen.
  • Personen, die sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten Symptomen sollten sie telefonisch und mit Hinweis auf die Reise ärztlichen Rat einholen.
  • Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, und die innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten telefonisch mit Hinweis auf die Reise ärztlichen Rat einholen und nach Möglichkeit zu Hause bleiben.
  • Zusätzlich bitten wir Sie nachdrücklich, sich an die Präventionsmaßnahmen der örtlichen Behörden zu halten.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html?nn=2386228

 

 

 

 

Redaktionell verantwortliche Person nach § 55, Abs. 2 RStV:
Nadine Hackmann