Personalmobilitäten mit Erasmus+

Als eine weitere unterstützende Maßnahme zur Internationalisierung der Hochschulen fördert Erasmus+ auch die Mobilität von Mitarbeiter_innen der Hochschulverwaltung an europäischen Hochschulen und ausländischen Unternehmen zu Fort- und Weiterbildungszwecken.

Wer kann gefördert werden?

Erasmus+ Personalmobilitäten richten sich an Hochschulpersonal der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen aus allen Verwaltungsbereichen, wie zum Beispiel der Studierendenberatung, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit, allgemeine und technische Verwaltung, der Bibliothek oder Mitarbeitern aus den Fachbereichen, Lehrende oder anders gesagt "vom Auszubildenden bis zum Präsidenten".

Für die Gewährung einer Personalmobilität ERASMUS+ benötigen Sie einen genehmigten Dienstreiseantrag Ihrer Vorgesetzten oder Ihres Vorgesetzten.

Bitte beachten Sie, dass die Vergabe von ERASMUS+ Stipendien an Hochschulpersonal begrenzt ist und nach dem Windhundprinzip, d. h. "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" vergeben werden.
Zudem können Mitarbeiter mit Festanstellung ebenfalls bevorzugt gefördert werden.

Zur individuellen Beratung wenden Sie sich bitte an Frau Sanders, Kontaktdaten finden Sie hierneben, in der rechten Spalte.

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden Aktivitäten zur Fort- und Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch von einer Dauer von mindestens 2 aufeinander folgenden Tagen (bis maximal 2 Monate) an einer Hochschule oder einem Unternehmen im europäischen Ausland. In der Regel dauert eine Personalmobilität eine Woche.

Die Personalmobilität muss in einem Programmland stattfinden, welches nicht das Land der entsendenden Hochschule und nicht das Haupt-Wohnsitzland der betreffenden Person ist.

Eine ERASMUS+ Personalmobilität kann folgenden Inhalt haben:
- Sprachkurse
- Job Shadowing
- International Staff Weeks
- Hospitationen
- Workshops/Seminare

Gern können Sie sich formlos per E-Mail bei Frau Sanders zum Verteiler über aktuelle Mobilitäten anmelden.

Leistungen des Programms:

Die Reise- und Aufenthaltskosten werden nach Vorlage aller notwendigen Unterlagen den ERASMUS+ Richtlinien entsprechend übernommen:

Stückkosten für Hin- und Rückfahrt gemäß Distanzrechner der Europäischen Kommission:

100 - 499 km: 180 €
500 - 1 999 km: 275 €
2 000 - 2 999 km: 360 €
3 000 - 3 999 km: 530 €
4 000 - 7 999 km: 820 €
> 8 000 km: 1 100 €

Stückkosten für Aufenthaltstage in der Personalmobilität:

Zielland                                  Tagespauschale Tag 1 - 14     ab 15. Tag

Dänemark, Irland, Niederlande, Schweden,       160 €            112 €
Vereinigtes Königreich

Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich,            140 €            98 €
Griechenland, Island, Italien, Liechtenstein,
Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen,
Rumänien, Tschechische Republik, Türkei,
Ungarn, Zypern

Deutschland, Lettland, Malta, Mazedonien,        120 €             84 €
Portugal, Slowakei, Spanien

Estland, Kroatien, Litauen, Slowenien                100 €             70 €


Administrativer Ablauf

Stimmen Sie Inhalte, mögliche Ziele und grobe Zeitplanung grundsätzlich zunächst mit Ihrer Vorgesetzten oder Ihrem Vorgesetzten ab.

Melden Sie sich formlos mit dem von Ihrer Vorgesetzten oder Ihrem Vorgesetzten und dem Dezernat III genehmigten Dienstreiseantrag im International Office.

Reichen Sie das Grant Agreement und die Mobilitätsvereinbarung ein.
Nach Abschluss Ihrer Personalmobilität reichen Sie bitte folgende Unterlagen ein:

  • Bestätigung der Gastreinrichtung über die erfolgte Teilnahme (datiert am Ende des Aufenthaltes bzw. nach Abschluss der Mobilität)
  • Kopien der Reisekostenabrechnung inklusive der Reisebelege wie Tickets, Bordkarten und Hotelrechnungen
  • Bericht (Alle Geförderten, die an einer Erasmus+ Mobilitätsmaßnahme teilgenommen haben, sind verpflichtet, nach Abschluss der Maßnahme einen Bericht über das Mobility Tool zu erstellen und zusammen mit entsprechenden Nachweisen (z. B. zur Aufenthaltsdauer) einzureichen. Sie erhalten nach Beendigung der Mobilität eine E-Mail mit einem Link mit der Aufforderung zur Berichterstattung innerhalb von 30 Tagen.

Bitte beachten Sie, dass das Vorhandensein entsprechender Sprachkenntnisse zur erfolgreichen Teilnahme am Weiterbildungsaufenthalt vorausgesetzt wird. Darüber hinaus sollte die grundsätzliche Bereitschaft bestehen, auch einen Gegenbesuch zu empfangen.

Versicherungsschutz

Die Teilnehmer haben selbst für einen ausreichenden Versicherungsschutz zu sorgen. Es besteht die Möglichkeit auf eigene Kosten an der Gruppenversicherung des DAAD teilzunehmen. Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung sind inbegriffen.

Link zur Gruppenversicherung des DAADs 

Redaktionell verantwortliche Person nach § 55, Abs. 2 RStV:
Sara Sanders