Prof. Dr. Friedrich Kerka

Studienfachberater &, Praxisphasenbeauftragter FM, Prüfungsausschussvorsitzender Umwelt- und Gebäudetechnik

Zur Person

Institute

Institut für Innovationsforschung und -management
Westfälisches Energieinstitut
Fachbereich Maschinenbau, Umwelt- und Gebäudetechnik (FB 1)

Informationen zur Person

Bereich: Energiewirtschaft und Energiepolitik 


Anpassung und Implementierung von Verfahren zur mehrstufigen Bewertung, Weiterentwicklung und Auswahl von Innovationsideen

Innovationen basieren auf Ideen. Nur wenige Ideen erreichen nach aufwändiger Forschung und Entwicklung jedoch das Stadium der Markteinführung und davon sind - branchenübergreifend betrachtet - nur weniger als die Hälfte kommerzielle Erfolge.
Angesichts knapper Innovationsressourcen sind sowohl die Entwickler als auch die Anwender innovativer Technologien mehr denn je gefordert, unnötige Fehlinvestitionen zu vermeiden und die begrenzten Mittel für Neuerungen auf zukunftsträchtige Innovationsvorhaben zu konzentrieren. Den Rahmen für ein an die jeweiligen Anforderungen anpassbares Bewertungsverfahren liefert ein mehrstufiges Prozessmodell (State-Gate-Prozess), das
•  von der robusten Vorauswahl von in frühen Stadien häufig noch wenig konturierten Innovationsideen (K.o.-Kriterientest)
•  über die vergleichende, qualitative Bewertung und Priorisierung konkretisierter Innovationsvorschläge (Innovations-Scorecards)
•  bis hin zu Wirtschaftlichkeitsrechnungen für Innovationsprojekte (statische und dynamische Verfahren) reicht.
Neben der Vermeidung typischer Fehler bei der Ausgestaltung und Anwendung von Bewertungsinstrumenten steht insbesondere die Gewinnung erfolgskritischer Informationen im Fokus der Arbeiten in diesem Bereich.

Konzipierung und Begleitung von Initiativen zum verschwendungsarmen Arbeiten

Die effiziente Verwendung knapper Ressourcen (Energie, Material etc.) hängt entscheidend von der Organisation der Arbeitsprozesse ab. Während in der industriellen Produktion - ausgelöst durch massiven Wettbewerbs- und Kostendruck - in den letzten Jahren immer wieder daran gearbeitet wurde, die Produktivität zu steigern und unnötige Verschwendung zu vermeiden, werden in der Dienstleistungswirtschaft erhebliche Effizienzreserven vermutet. Tatsächlich ist jedoch nicht nur in vielen Dienstleistungsunternehmen, sondern auch noch in zahlreichen Industriebetrieben eine Verschwendung knapper Ressourcen durch z.B. Überproduktion von (Vor-)Leistungen, unnötige Materialbevorratung oder inner- und überbetiebliche Transporte zu beobachten, durch die knappe Ressourcen verbraucht werden, die für andere Zwecke nicht mehr zur Verfügung stehen. Von besonderem Interesse wird daher für die Zukunft sein, die Fach- und Führungskräfte in den Unternehmen, aber auch die Kunden als Prosumer für eine ressourcenschonende Produktion von Sachgütern und Dienstleistungen zu gewinnen.

Lehre

Lehrgebiet

Betriebswirtschaftslehre, Facility Management

Forschung

Fachgebiet

Ideen- und Innovationsmanagement,
Potenzialentwicklung / Mitarbeiteraktivierung

Haupt- und Unterschlagworte

Facility ManagementVerschwendungsarmes ArbeitenGeschäftsfeldentwicklungNeue Produkte und DienstleistungenGeschäftsprozessoptimierungIdeenmanagement, KVPInnovationsmanagementZufälle produzieren, Umsetzung nicht dem Zufall überlassenUnternehmenskulturWerte schaffen ohne unnötige Verschwendung, Balance von Innovation und Tradition

Institute

Institut für Innovationsforschung und -management
Westfälisches Energieinstitut