Wirtschafts- und Digitalminister Pinkwart besucht ruhrvalley

Donnerstag, 07. Dezember 2017
Im ruhrvalley werden Erfolgsgeschichten geschrieben und in Zukunft um weitere ergänzt. Der Zusammenschluss von Unternehmen und Hochschulen im Ruhrgebiet hat die Vorteile der dichten Hochschullandschaft und dem hier ansässigen Potenzial junger Gründer erkannt.

Beim heutigen Besuch von Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart wurde darüber gesprochen, warum junge Unternehmen, wie die Voltavision GmbH, Spin-Off-Unternehmen im ruhrvalley und gleichzeitig Gastgeber des Minister-Empfangs, gerade im Ruhrgebiet ihre Ideen umsetzen. Zudem wurden Themen wie Zukunftstechnologien, die Entstehung von Arbeitsplätzen und Fördermaßnahmen zur Steigerung der Gründerrate angesprochen.

Aus den Keimzellen des ruhrvalley-Verbunds, der Hochschule Bochum, der Fachhochschule Dortmund und der Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen, sind bereits 20 Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern und mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz entstanden. Das Potenzial der Vervielfachung dieser Zahlen ist unbestritten und ein Ziel des ruhrvalley-Verbunds. Dabei gehen Wissenschaft und Wirtschaft Hand in Hand. Minister Pinkwart zeigte sich sehr angetan von diesen Plänen. Er sagte: „Gerade diese Wechselwirkung stärkt den Wirtschaftsstandort Ruhr nachhaltig. Gern unterstützen wir von Seiten der Landesregierung die Umsetzung und Förderung solcher innovativen Start-up-Ökosysteme.“ Auch hinsichtlich des dafür benötigten Mindset ist sich Minister Pinkwart mit ruhrvalley einig: „Das, was junge Gründer wollen, ist fernab von zentralem Hierarchiedenken. Eine neue Art der Zusammenarbeit mit agilen Methoden und Strukturen ist gefragt.“

V.l.n.r.: Andreas Wilming (stellv. Vorstandsmitglied der Sparkasse Bochum), Dr. Johannes Bauerdick (Referatsleiter in der Gruppe „Innovation, Zukunftsmärkte, Technologietransfer“ des Ministeriums), Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW), Prof. Dr. Friedbert Pautzke (Leiter des Instituts für Elektromobilität der Hochschule Bochum; Gründer SolarCar-Projekt der Hochschule Bochum), Prof. Dr. Michael Schugt (ebenfalls Leiter des Instituts für Elektromobilität; Gründer und Geschäftsführer der Scienlab electronic systems GmbH). Foto: Christina Stentenbach; Bild-Download für Redaktionen in der rechten Spalte: IMG_4290

Vortragender: Prof. Dr. Friedbert Pautzke zum Studierenden-Forschungsprojekt SolarCar der Hochschule Bochum. Foto: Christina Stentenbach; Bild-Download für Redaktionen in der rechten Spalte: IMG_4329

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