Palästina als Reiseziel - undenkbar?

Freitag, 29. September 2017
Palästina, dieses politisch so strapazierte Land, ist nicht nur ein Ziel für Pilgerreisen nach Bethlehem, sondern hat durchaus weitere Attraktionen zu bieten.

Palästina ist bekanntlich mit erheblichen politischen Problemen belastet und konnte sich daher als touristische Destination -  mit Ausnahme von Bethlehem als Pilgerstätte - bislang nicht profilieren. Es verfügt jedoch über erhebliche Attraktionen, die eine touristische Entwicklung aussichtsreich erscheinen lassen. Davon konnte sich Prof. Dr. Silke Landgrebe bei einem Besuch der University of Bethlehem und einer Fahrt durch die West Banks überzeugen.

Professorin Landgrebe lehrt an unserem Fachbereich Tourismusmanagement. Sie bereitet derzeit ein Projekt vor, in dem Studierende der Westfälischen Hochschule ein Konzept für Reiseveranstalter entwickeln sollen. Große Potentiale bieten Begegnungsreisen, Wandern, Biking, Kultur- und Gesundheitstourismus am Toten Meer.

Geplant sind Kooperationen mit der Wirtschaftsfakultät der Universität Bethlehem sowie insbesondere mit dem separaten universitären Institut für Hotel- und Tourismusmanagement. Dort wird Professorin Landgrebe im Frühjahr ein Seminar zum Destinationsmanagement halten. Damit will sie den palästinensischen Studierenden Instrumente an die Hand geben, ihr Land touristisch weiter zu entwickeln und zu vermarkten.

- SL / MH -

Professorin Landgrebe (rechts) mit Mr. Michael Awad vom Referat für Internationale Beziehungen (Mitte) und Yusef Hussein, Student im Hotel- und Tourismusmanagement, beim Rundgang über den Campus der Universität von Bethlehem.

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