Nachhaltige Zukunft: Grundlagen und interdisziplinäre Strategien
Dieses Grundlagenmodul zur Nachhaltigkeit wurde von acht Lehrenden aus sechs Fachbereichen sowie dem Institut Arbeit und Technik (IAT) gemeinsam gestaltet und gliederte sich in die drei Bereiche:
- Ökologie und Ökosysteme
- Soziales und Gesellschaftssysteme
- Wirtschafts- und Finanzsysteme
Zu diesen drei Bereichen der Nachhaltigkeit wurden jeweils Vorlesungen und Übungen angeboten. In den Übungen konnten die Studierenden erfahren, wie komplex Veränderungsprozesse hin zu mehr Nachhaltigkeit sind und welche Rolle verschiedene Akteur:innen und gesetzliche Rahmenbedingungen spielen.
Aufgrund der interdisziplinären Zusammensetzung der Lehrenden und Studierenden ist es gelungen, das Thema Nachhaltigkeit aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und ein umfassenderes Verständnis zu entwickeln.
Danach gefragt, welche Themen und Begriffe die Studierenden aus dem Modul mitnehmen, zeigte sich auch noch einmal die thematische Bandbreite. Genannt wurden beispielsweise das Korallensterben, Greenhushing (d. h. Untertreibung von Nachhaltigkeitsaktivitäten) und Common But Differentiated Responsibilities (d. h. gleiches Ziel, aber unterschiedliche Verantwortlichkeiten).
Die abschließende Prüfungsaufgabe für die Studierenden war es, einen provokanten Satz zur Nachhaltigkeit zu diskutieren und die Pro- und Contra-Argumente in Form eines Posters dazustellen und zu präsentieren. Es ging darum, Aussagen, wie beispielsweise „Individuelle Konsumentscheidungen haben kaum einen spürbaren Einfluss auf die Nachhaltigkeitsziele“, zu hinterfragen und analysieren.
Die Studierenden zeigten sich überzeugt, dass sie in dem Modul u. a. ihre Kompetenz zum kritischen Denken weiterentwickeln konnten, was eine der Schlüsselkompetenzen einer nachhaltigeren Entwicklung ist.
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