Im Blick: Erneuerbare Energien – den Machern von „Windrädern“ über die Schulter geschaut

Montag, 29. Januar 2018
Im Rahmen seiner Vorlesung „Regenerative Energiesysteme“ besuchte Prof. Dr. Rainer Nawrocki mit Studierenden der Elektrotechnik den größten deutschen Hersteller von Windenergieanlagen „Enercon“ in Aurich.

Windenergieanlagen - auch Windkraftanlagen oder Windräder genannt – wandeln die Kraft des Windes in elektrische Energie um und speisen diese ins Stromnetz ein. Windenergie verbraucht keine fossilen Ressourcen und zählt damit zu den erneuerbaren oder regenerativen Energien. Prof. Dr. Rainer Nawrocki hält an unserem Fachbereich Vorlesungen in den Bereichen Elektrotechnik, Informatik und Wirtschaft, so auch die Lehrveranstaltung „Regenerative Energiesysteme“.

Außerhalb des üblichen Rahmens für Besucherinformationen ermöglichte das Unternehmen Enercon den Studierenden, Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern aus der Studienrichtung Elektrotechnik einen geführten Rundgang auch durch Bereiche der Fertigung, die dem Besucher sonst vorenthalten bleiben. Besonders interessant für Ingenieure: Enercon baut Windenergieanlagen verschiedener Leistungsfähigkeit und Größe und stellt praktisch alle Teile selbst her, angefangen vom Turm bis zur Gondel, die die gesamte selbst entwickelte Antriebstechnik mit Maschinenhaus enthält und von dort aus die (bis zu 70 Meter langen) Rotorblätter steuert.
Ein Fachvortrag ergänzte das Besuchsprogramm.

Prof. Dr. Nawrocki: „Ebenso wie die Studierenden bin ich - auch nach meinem nun schon dritten Besuch bei Enercon - wieder beeindruckt und begeistert von der fortschrittlichen Technik und den Möglichkeiten der Energie-Erzeugung durch Windkraft. Die Lehrveranstaltungen zu regenerativen Energiesystemen und die Enercon-Exkursion biete ich auch deshalb an, weil ich überzeugt bin, dass wir viel mehr in erneuerbare Energien investieren müssen. Will man die Klimaziele von Paris erreichen, wird man allein die Leistung durch Windenergie an Land in Deutschland von jetzt knapp 50 GW auf 200 GW in 2040 erhöhen müssen.“

- MH -

Bei der Exkursion zum Hersteller von Windenergieanlagen „Enercon“ erhielten die Teilnehmer aus dem Studienbereich Elektrotechnik exklusiven Einblick in die Fertigungsbereiche. Fachlich geführt wurden sie sehr engagiert von Enercon-Mitarbeiter Johannes Laubrock (erste Reihe rechts). Mit dabei: Prof. Dr. Nawrocki (erste Reihe, zweiter v. r.), der den Besuch zum dritten Mal initiierte, sowie Prof. Dr. Convent und drei ingenieurwissenschaftliche Mitarbeiter.
Foto: WH, Reinhold Benning

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