Campus meets City macht Forschung in Gelsenkirchen erlebbar

Dienstag, 15. September 2026
Wissenschaft und Forschung gehören nicht nur in Hörsäle und Labore. Das zeigte die Premiere von „Wissenschaft und ich?! - Campus meets City“ in der Gelsenkirchener Innenstadt.

Gelsenkirchen. Gemeinsam brachten die Wirtschaftsförderung Gelsenkirchen und die Westfälische Hochschule am vergangenen Mittwoch und Donnerstag aktuelle Forschung, Studienmöglichkeiten und Gründungsthemen direkt zu den Menschen. Im Rahmen der Gelsenkirchener Feierabendmärkte auf dem Heinrich-König-Platz und der Domplatte in Buer konnten Bürgerinnen und Bürger Wissenschaft hautnah erleben, mit Forschenden ins Gespräch kommen und verschiedene Angebote selbst ausprobieren.

Von Virtual Reality bis zum Makerspace gab es zahlreiche Möglichkeiten, einen Einblick in die Arbeit und Angebote der Westfälischen Hochschule zu erhalten. Dabei stand vor allem der direkte Austausch im Mittelpunkt. Die Besucherinnen und Besucher konnten Fragen stellen, neue Technologien kennenlernen und erfahren, welche Bedeutung Wissenschaft und Forschung für ihren Alltag und die Entwicklung der Stadt haben. Auch die Studienberatung war vor Ort und informierte über Studienmöglichkeiten und die verschiedenen Wege an der Hochschule.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema Gründung. Mit der Gründungsinitiative „Andersmacher“ der Westfälischen Hochschule sowie dem Bildungs- und Innovationscampus der Stadt Gelsenkirchen waren gleich mehrere Akteure vertreten, die über Möglichkeiten informierten, aus Ideen und wissenschaftlichen Erkenntnissen konkrete Projekte und Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Begleitet wurde das Programm von Moderatorin Ann-Kathrin Krügel. Für die musikalische Unterhaltung sorgte DJ STEEL aus Herne, der selbst an der Westfälischen Hochschule studiert und sein Studium in der Vergangenheit erfolgreich abgeschlossen hat. Damit verband die Veranstaltung Wissenschaft, Information und Unterhaltung und schuf zugleich eine offene Atmosphäre für Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern.

Sowohl Prof. Dr.- Ing. Thomas Naber, Vizepräsident für Forschung und Transfer, als auch Prof. Dr. Tatjana Oberdörster, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und wissenschaftliche Weiterbildung der Westfälischen Hochschule, zogen ein positives Fazit zur Premiere in Gelsenkirchen: „Die Veranstaltung von „Wissenschaft und ich?! - Campus meets City“ hat gezeigt, dass es richtig und wichtig ist, die Menschen da abzuholen und anzutreffen, wo sie ihren Alltag bzw. ihren Feierabend verbringen. Wir konnten Wissenschaft und Forschung nahbar und authentisch präsentieren und verdeutlichen, dass Gelsenkirchen ein passender Ort für ein Studium sein kann.“

Auch die Wirtschaftsförderung Gelsenkirchen sieht in dem neuen Format einen wichtigen Impuls für die Stadt. Dr. Uta Willim, Referatsleitung der Wirtschaftsförderung der Stadt Gelsenkirchen, betont: „Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft sichert die Zukunftsfähigkeit des Standorts Gelsenkirchen. So manche Geschäftsideen entstehen eben im lockeren Austausch nach Feierabend. Genau dafür haben wir mit diesem neuen Format einen Raum geschaffen.“

Mit der Gelsenkirchener Premiere von „Wissenschaft und ich?! - Campus meets City“ wurde damit ein neues Format geschaffen, das Wissenschaft, Stadtgesellschaft und regionale Akteure miteinander verbindet. Die Westfälische Hochschule machte dabei gemeinsam mit ihren Partnern sichtbar, welche Themen an den Hochschulstandorten erforscht werden, welche Angebote Bürgerinnen und Bürger nutzen können und welchen Beitrag Wissenschaft zur Entwicklung Gelsenkirchens leistet.

Mann trägt VR-Brille und steht vor einer Kirche

Foto: Stadt Gelsenkirchen / Andreas Weiß

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