Auch im Sport gibt es Kultur

Freitag, 05. Mai 2017
Prof. Dr. Schwark lehrt in unserem Fachbereich Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Tourismus. Er ist Mitherausgeber des neuen Buches „Wirtschaftsfaktor Sporttourismus“. In seinem Beitrag: „Alltag - Fest – Spektakel“ geht er auf das Verhältnis von regionaler Sportkultur und Tourismus in Europa ein.

Im neu erschienen Buch „Wirtschaftsfaktor Sporttourismus“ beleuchten die beiden Herausgeber Prof. Dr. Ralf Roth (Deutsche Sporthochschule Köln) und Prof. Dr. Jürgen Schwark (Westfälische Hochschule) die vielfältigen fach- und branchenübergreifenden Wechselwirkungen, Veränderungen und Erwartungen im Sporttourismus.

In dem Beitrag „Alltag - Fest – Spektakel“ von Prof. Dr. Jürgen Schwark wird das touristische Potential regionaler Sportkultur aufgezeigt, eine Systematik der verschiedenen Ausprägungen entwickelt und das sensible Verhältnis zwischen Tradition und Identität sowie touristischer Vermarktung diskutiert.

In Europa existieren etwa 70 Sportkulturen, die ausschließlich in einem lokal-regionalen Umfeld entstanden sind und auch heute noch dort ausgeübt werden. Die Praktiken finden alltäglich und häufig in Ligen statt, zu besonderen Anlässen und Stadtfesten oder als Spektakel, mit bisweilen karnevalesken Zügen. Größere Aufmerksamkeit erhält regionale Sportkultur beispielsweise durch die Castells (Menschenpyramiden) in Katalonien, die seit 2010 von der UNESCO in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen wurden (siehe Foto).

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 - MH / JSch -

Nicht olympisch, aber Sportkultur: die Menschenpyramiden in Katalonien sind anerkanntes immaterielles Weltkulturerbe. Foto: Jürgen Schwark

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