Aktuelles über die Typo3-Schulung
Mit Hilfe von Erweiterungen kann der Funktionsumfang von TYPO3 CMS erweitert oder dessen Verhalten geändert werden. Dabei können diese eigenständigen Programmteile Änderungen in praktisch allen Bereichen vornehmen, u. a. indem sie neue Inhaltselemente (beispielsweise zum Anzeigen eines Nachrichtensystems) einführen, dem Backend ein neues Modul hinzufügen oder Einfluss auf den Login-Prozess nehmen.
Einige Erweiterungen liegen der offiziellen TYPO3-CMS-Version bereits bei, weil sie besonders oft benötigt werden oder für den Betrieb erforderlich sind. Diese Erweiterungen werden System Extensions genannt. Der Großteil der Erweiterung liegt im TER (TYPO3 Extension Repository) von dem sich die Erweiterungen kostenlos herunterladen lassen. Seit der Version 6.2 ist auch die Installation aus dem Composer System möglich. Diese Erweiterungen werden entweder TER Extensions oder Local Extensions genannt.[4]
Eine andere Unterscheidung stellt deren Kategorisierung dar. Eine Erweiterung kann die Voraussetzungen für mehrere Kategorien gleichzeitig erfüllen, so dass es dem Entwickler obliegt zu entscheiden, welche Kategorie den Hauptzweck der Erweiterung am besten beschreibt. Die Kategorien sind im Einzelnen:
- Backend: Die Erweiterung beeinflusst das Verhalten des Backends, ohne notwendigerweise ein neues Modul einzuführen. Beispiel: ein WYSIWYG-Editor
- Backend Modules: Die Erweiterung führt ein neues Backend-Modul ein, das neue Verwaltungsfunktionen bietet. Beispiel: Integration von phpMyAdmin als Backend Modul
- Frontend: Die Erweiterung beeinflusst das Rendering des Frontends, ohne notwendigerweise ein neues Inhaltselement einzuführen. Beispiel: Suchmaschinenfreundliche URLs
- Frontend Plugins: Die Erweiterung führt ein neues Inhaltselement ein, häufig um ebenfalls von dieser Erweiterung eingeführte Datenstrukturen anzuzeigen. Beispiel: ein Nachrichtensystem
- Miscellaneous: Die Erweiterung kann nicht in eine der übrigen Kategorien sortiert werden.
- Services: Die Erweiterung ersetzt einen bestehenden Service. Beispiel: OpenID als Loginmechanismus




