Research Challenge

Internes Programm zur Forschungsförderung für eine nachhaltige Zukunft

+++ Bewerbungsfrist verlängert +++

Aufgrund der Klausurenphase erreichte uns die Bitte die Bewerbungsfrist der aktuellen Research Challenge zu verlängern. Dem kommen wir gern nach. Bewerbungen für beide Förderlinien können nun noch zwei Wochen länger, bis zum 16.04.2021 eingereicht werden.

Das Förderkonzept

Im Bereich der Forschungsförderung wollen wir mit einem neuen Förderformat die Ideen unserer Wissenschaftler*innen und Studierenden für Beiträge zur Nachhaltigkeit anregen und unterstützen. Dazu setzen wir thematische Challenges auf, die aus der Perspektive ganz unterschiedlicher Disziplinen bearbeitet werden können. Gewollt ist dabei, neue Ansätze zu denken und auch Ideen jenseits eingefahrener Pfade zu verfolgen. Wichtiges übergeordnetes Ziel ist, den Auf- oder Ausbau eines Forschungsthemas im Bereich der Nachhaltigkeit zu fördern.
Antragsberechtigt sind Professor*innen und Studierende in zwei Förderlinien:

  • Förderlinie I richtet sich an Professor*innen, Fördersumme in Höhe von 50.000,00 Euro
  • Förderlinie II richtet sich an Studierende (Einzelpersonen oder Gruppen), Fördersumme in Höhe von 5.000,00 Euro

Weitere Informationen entnehmen Sie dem PDF-Dokument rechts.

Der Fördergegenstand

Thematisch steht in der zweiten Challenge das Thema „Nachhaltiger Ressourceneinsatz“ im Fokus. Wir möchten Sie ermuntern, Vorschläge zu entwickeln, wie die Situation des Ressourceneinsatzes zukünftig verbessert und in eine nachhaltige Richtung entwickelt werden kann. Dabei können Ideen aus allen drei Leitstrategien der Nachhaltigkeit im Hinblick auf den Ressourceneinsatz zum Tragen kommen:

  • Suffizienz (Verringerung von Produktion und Konsum)
  • Effizienz (ergiebige Nutzung von Material und Energie), sowie
  • Konsistenz (naturverträgliche Stoffkreisläufe, Wiederverwertung und Müllvermeidung).

Förderverfahren

Anträge können bis zum 01.4.2021 beim Vizepräsidenten Nachhaltigkeit und Internationales eingereicht werden. Der Antrag sollte drei Seiten nicht überschreiten, weitere Informationen entnehmen Sie dem PDF-Dokument rechts.

Eine interne Jury gibt dem Präsidium Empfehlungen zur Förderung von Projektanträgen. Die Umsetzung kann ab dem 01.7.2021 starten.

 

Das Förderformat wird zunächst für einen Zeitraum von drei Jahren erprobt (Beginn WS2020). Anträge können jeweils bis zum 1.4. und 1.10. eines Jahres eingereicht werden.

Die Themen wechseln dabei jeweils, sind aber immer auf das Thema Nachhaltigkeit ausgerichtet und werden spätestens 2 Monate vor dem Termin der Antragsabgabe bekannt gegeben. In jeder Entscheidungsrunde werden jeweils eine Idee der Förderlinie I und bis zu vier Ideen der Förderlinie II prämiert.

Zurückliegende Challenges

Die erste Research Challenge rund um das Thema "Wasserversorgung 2030" wurde zum Wintersemester 2020/21 ausgeschrieben.

In der ersten Förderlinie erhielt Dr. Ingo Tausendfreund (Professor für Chemie) die Fördersumme zur "Untersuchung der Fixierung von PFAS in belasteten Böden als Maßnahme zum Schutz von Süßwasserreserven für die Wasserversorgung".

In der studentischen Förderlinie konnten sich Kerstin Lütke Enking und Lennard Zimmermann (beide Masterstudiengang Polymerchemie) mit ihrem Projekt zur "Herstellung einer Gradientenmembran zur Wasseraufbereitung" durchsetzen. Auch Melvin Decker aus dem Masterstudiengang Energiesystemtechnik erhielt die Förderung. Er untersuchte in seinem Projekt die "Modellierung und Analyse von Verschaltung, Kombination und Systemtechnik von Wasseraufbereitungsanlagen auf Grundlage der Elektrodialyse zur Untersuchung von Synergieeffekten". Bachelorstudent Richard Löffler (Studiengang Molekulare Biologie) beschäftigte sich, ermöglicht durch die Förderung mit der "Optimierung des Wasserrecyclingsystems von (Auto-)Waschstraßen".

Redaktionell verantwortliche Person nach § 55, Abs. 2 RStV:
Prof. Dr. iur. André M. Latour, 05.10.2020