NRW fördert an der Westfälischen Hochschule zwei Konzepte für digitale Lehr- und Lernformate

Dienstag, 22. März 2022
Um die Fortschritte bei der digitalen Lehre an Hochschulen nachhaltig auszubauen, fördert das nordrhein-westfälische Ministerium für Kultur und Wissenschaft gemeinsam mit der „Digitalen Hochschule NRW“ (DH.NRW) in der Förderlinie „OERContent.nrw“ die Erstellung von digitalen Lehr- und Lernangeboten für das Landesportal „ORCA.nrw“. Zwei Anträge der Westfälischen Hochschule waren hier erfolgreich: das Gelsenkirchener Projekt „diAM:INT“ und das Recklinghäuser Projekt „BioLabSim“.

Gelsenkirchen/Recklinghausen. Die Mitgliedshochschulen der „DH.NRW“, zu der auch die Westfälische Hochschule gehört, haben im Jahr 2021 das Landesportal für Studium und Lehre „ORCA.nrw“ (Open Resources Campus NRW) eröffnet. Auf „ORCA.nrw“ wird frei lizenziertes Lehr-/Lernmaterial, das heißt sogenannte Open Educational Resources (OER) für Lehrende und Studierende bereitgestellt. Um die hochschulübergreifende digitale Lehre mit offenen Bildungsressourcen kontinuierlich weiterzuentwickeln, fördert das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft gemeinsam mit der „Digitalen Hochschule NRW“ solche Projekte ab April über zwei Jahre mit insgesamt bis zu 1,5 Millionen Euro.
   Unter 58 Projektanträgen war die Westfälische Hochschule mit zwei Projekten bei der Konkurrenz um Fördermittel erfolgreich: Das Projekt „diAM:INT“ stellt digitale Aufgaben zur Mathematik in Informatik, Naturwissenschaft und Technik bereit und erfolgt unter der Leitung der Westfälischen Hochschule als Gemeinschaftsarbeit mit der Ruhr-Universität und der RWTH Aachen. Das Projekt „BioLabSim“ liefert biologische Laborsimulationen. Geleitet wird es von der RWTH Aachen, die Westfälische Hochschule ist mit ihrem Recklinghäuser Labor für Bioprozesstechnik beteiligt. Außerdem arbeitet noch die Hochschule Rhein-Waal an Bio-Lab-Sim mit.
   „OERContent.nrw“ ist die größte bundesweite Förderlinie für offene Bildungsressourcen. Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen: „Mit ,ORCA.nrw‘ kommen wir unserer Vision eines vernetzten Wissenschaftsstandortes einen entscheidenden Schritt näher“.

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Prof. Dr. Tatjana Oberdörster, Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Westfälischen Hochschule, Telefon (02091) 9596-341, E-Mail vizepraesidenten(at)w-hs.de
Prof. Dr. Laura Anderle für „diAM:INT“, Fachgruppe Informatik an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-782, E-Mail laura.anderle@w-hs.de
Prof. Dr. Frank Eiden für „BioLabSim“, Labor für Bioprozesstechnik an der Westfälischen Hochschule in Recklinghausen, Telefon (02361) 915-585, E-Mail frank.eiden(at)w-hs.de

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An der Westfälischen Hochschule werden zwei Konzepte für digitale Lehr- und Lernformate gefördert. Den Förderbescheid für das Projekt "diAM:INT", das unter der Konsortialführung der Informatikerin Prof. Dr. Laura Anderle (zweite von rechts) von der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum und der RWTH Aachen entsteht, brachte Dr. Dirk Günnewig (zweiter von links), Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Ministerium für Kultur und Wissenschaft, persönlich in Gelsenkirchen vorbei. Das zweite Projekt, an dem die Westfälische Hochschule mit ihrer Recklinghäuser Abteilung über Prof. Dr. Frank Eiden beteiligt ist, heißt „BioLabSim" und erfolgt unter der Leitung der RWTH Aachen. Links: Prof. Dr. Tatjana Oberdörster, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, rechts: Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule. Foto: WH/BL, Nutzung honorarfrei im Zusammenhang mit Westfälischer Hochschule; Bild-Download für Redaktionen in der rechten Spalte: WH-22-28-WH

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