Kreative Informatik-Projekte erobern den „Show & Tell 2026“
Gelsenkirchen. Zum neunten Mal hatte die Gelsenkirchener Fachgruppe Informatik zum Projekttag eingeladen. Unter der Devise „Anfassen, Ausprobieren, Austauschen“ präsentierten 24 Teams aus Bachelor- und Masterstudierenden am vergangenen Freitag ihre Semesterarbeiten. Die Bandbreite der eingereichten Projekte spiegelte dabei erneut die Vielfältigkeit der Informatik wider. Die Studentinnen und Studenten arbeiteten mehr als ein Jahr studiengangsübergreifend an der Konzipierung und Realisierung ihrer Ideen, um sie final beim „Show & Tell“ zu präsentieren. Im Rahmen von Kurz-Pitches hatten sie eine Minute Zeit, um das Publikum von ihrer Idee zu überzeugen. Im Anschluss hatten Interessierte die Gelegenheit, im Gespräch mit den Projektteams tiefer in ihre Ideen einzutauchen. Auch in diesem Jahr wurde ein Publikumspreis vergeben, die Anwesenden konnten für ihr Lieblingsprojekt abstimmen. Unter den Bachelorprojekten überzeugten die Teams „Nachbar365“ (Kategorie „Interaktive Anwendungen“), „AI-Whisperer“ (Kategorie: KI) und „DIY Personal Robot“ (Kategorie: Technische Tools & Sicherheit) das Publikum, unter den Masterprojekten lag das Team „Digital Drawing Tests“ vorne.
Die Projekte im Überblick:
AI-Whisperer: Das Projektteam entwickelte einen sprachbasierten KI-Avatar, der es mithilfe von simulierten Jobinterviews ermöglicht, Bewerbungsgespräche zu üben und auf diese Weise Nervosität und Unsicherheiten abzubauen. Unvoreingenommenes Feedback und Verbesserungsvorschläge durch den KI-Avatar sollen zudem dazu beitragen, die kommunikativen Fähigkeiten zu verbessern.
DIY Personal Robot: Wie sich ein humanoider DIY-Roboter mit 3D-Druck und Eigenbau realisieren lässt, beantwortete das Team „DIY Personal Robot“ in seinem Projekt. Die Studierenden modellierten und druckten nicht nur alle erforderlichen Bauteile und übernahmen die Konstruktion, sie implementierten auch die notwendige Technik und programmierten eine App zur Steuerung des Roboters.
Nachbar365: Die Projektgruppe befasste sich mit der Entwicklung einer webbasierten Plattform für digitale Nachbarschaftshilfe. Im Fokus stand dabei eine intelligente Vermittlung von Hilfesuchenden und Helfenden über ein Portal mit diversen Umkreis- und Filterfunktionen. Dabei setzen sie auf ein umfangreiches Sicherheits- und Vertrauenskonzept durch eine mehrstufige Verifikation sowie Möglichkeiten der direkten Interaktion per Chat und Videoanruf.
Digital Drawing Tests: Die Studierendengruppe entwickelte eine App zur digitalen Durchführung und KI-gestützten Auswertung neuropsychologischer Zeichentests, die feine motorische und kognitive Auffälligkeiten objektiv erfasst. Dadurch soll die Früherkennung und Überwachung von Erkrankungen wie Demenz, Parkinson oder Schlaganfall verbessert sowie Ärzte und Forschende durch standardisierte, reproduzierbare Messwerte unterstützt werden.
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