Berufsausbildung ist eine Poleposition fürs Ingenieurstudium

Donnerstag, 13. Januar 2022
Eine abgeschlossene Ausbildung in Handwerk oder Industrie ist für ein Hochschulstudium kein Zeitverlust, sondern legt eine der besten Grundlagen für eine erfolgreiche Ingenieurkarriere. Davon ist Studiendekan Prof. Dr. Markus Rüter von der Westfälischen Hochschule überzeugt, nachdem er rund eine Dekade lang den Studienerfolg seiner Studierenden in der Elektrotechnik begleitet hat.

Gelsenkirchen. Als Markus Rüter Anfang 2013 an der Westfälischen Hochschule als Professor das Lehrgebiet der Steuerungs- und Regelungstechnik übernahm, hatte er selbst einen beruflichen Werdegang hinter sich, der in seiner Geburtsstadt Marl von der Ernst-Immel-Realschule in die Ausbildung zum Elektroinstallateur bei einem örtlichen Handwerksbetrieb führte mit parallelem Erwerb der Fachhochschulreife am Hans-Böckler-Berufskolleg. Danach studierte er an der Fachhochschule Gelsenkirchen – heute: Westfälische Hochschule –, erwarb den Grad eines Diplomingenieurs und machte anschließend noch einen Master in Energiesystemtechnik. Er sammelte Industrieerfahrung, promovierte an der Universität zum Doktor der Ingenieurwissenschaften und wurde später als Professor an die Westfälische Hochschule berufen. Man kann Markus Rüter daher als Fachmann für das Bildungssystem in Deutschland bezeichnen. Er ist durch seine Industrie- und Lehrerfahrung davon überzeugt, dass eine Berufsausbildung vor dem Ingenieurstudium gut investierte Lebenszeit ist und Türen in den Beruf öffnet: „Wer diesen Weg geht, kennt alle Stufen von praktischer Ausbildung und akademischem Studium. Er kennt die betriebliche Praxis, die wissenschaftliche Theorie und die Anwendung im Beruf. Auf diese Weise durchdringen angehende Ingenieure und Ingenieurinnen ihr Fach ganzheitlich und nachhaltig. Dieser Weg ist ein beständig nach oben aufbauender mit sicheren Qualifikationsschritten. Wer so seinen Weg geht, hat beruflichen Erfolg, kann Entscheidungen sicher treffen, praxisnahe Anwendungen entwickeln und Mitarbeitende verständnisvoll führen.“
   Wer wie Markus Rüter seinen beruflichen Werdegang aufbauen will, findet unter https://www.w-hs.de/studium/studiengaenge/ alle technischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge der Westfälischen Hochschule, die mit der Fachhochschulreife auf einer Berufsausbildung aufbauen können sowie die Studienmodelle, die die Berufsausbildung parallel während des Studiums anbieten. Der Studienstart ist natürlich auch über alle anderen, weiteren Wege des Erwerbs der Hochschulzugangsberechtigung möglich. Während der „Wochen der Studienorientierung“ vom 17. Januar bis 04. Februar gibt es direkte Informationen von der zentralen Studienberatung: www.w-hs.de/wochen-der-studienorientierung. Am 04. Februar stellen die Fachbereiche in Gelsenkirchen ihre Angebote vor Ort in Vorträgen, Labor- und Werkstattführungen vor und geben Antworten auf fachliche Fragen und Berufsperspektiven. Bei den Präsenzangeboten gibt es eine Einlasskontrolle nach der 3G-Regel (vollständig geimpft/genesen/getestet mit Schnelltest maximal 24 Stunden alt oder PCR-Test maximal 48 Stunden alt).

Ihr Medienansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Markus Rüter, Studiendekan der Abteilung Elektrotechnik der Westfälischen Hochschule, Telefon (0209) 9596-205, E-Mail markus.rueter(at)w-hs.de

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Eine praktische Berufsausbildung in Industrie oder Handwerk kombiniert mit einem Studium ist eine der besten Grundlagen für eine erfolgreiche Ingenieurkarriere, davon ist Prof. Dr. Markus Rüter überzeugt. Bis heute greift er noch gerne mal selbst zur Zange. Foto: Sven Lorenz für Westfälische Hochschule, Nutzung honorarfrei im Zusammenhang mit Westfälischer Hochschule; Bild-Download für Redaktionen in der rechten Spalte: WH-22-2-EtG

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