Wir entwickeln Lösungsansätze für morgen!
Im Gestaltungsfeld Forschung arbeiten Wissenschaftler:innen der Westfälischen Hochschule an Lösungsansätzen für morgen, um verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen, neue Energieversorgungssysteme zu entwickeln und Wertstoffe wieder dem Wirtschaftskreislauf zuzuführen. Dabei bringen sie ihr Know-how aktiv ein, um Herausforderungen der sozial-ökologischen Transformation zu meistern.
Die Forschenden der WH sind in zahlreichen Forschungsfeldern aktiv, die auf Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) einzahlen, gemeinsam bilden diese die Forschungslandschaft Nachhaltigkeit der WH.
Zur Förderung nachhaltiger Forschungsprojekte verfügt die WH über das interne Programm „Research Challenge Sustainability“. Sowohl Professor:innen als auch Studierende können sich mit ihren Ideen um eine Förderung bewerben.


Forschungslandschaft Nachhaltigkeit
Die Forschungslandschaft Nachhaltigkeit gibt einen Überblick über die Forschungsfelder, in denen Forschende der WH aktiv sind und die gezielt auf die Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) einzahlen.
Viele dieser Aktivitäten tragen insbesondere zu den übergeordneten Zielen SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) sowie SDG 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur) bei – diese sind in der untenstehenden Abbildung ganz rechts dargestellt und wurden daher nicht einzelnen Forschungsfeldern zugeordnet.
Darüber hinaus gibt es Felder, die beispielsweise sehr interdisziplinär sind, wie die Regionalentwicklung, welche zahlreiche verschiedene SDGs berühren; diese Forschungsfelder sind bunt eingefärbt.
Erfahren Sie hier beispielhaft mehr über einzelne Forschungsfelder:
Energie/Energiewende
Die Forschenden der WH beschäftigen sich intensiv mit verschiedenen Aspekten der Energiewende – von unterschiedlichen Energieträgern über die Prozesse der Energiegewinnung, -speicherung und -nutzung bis hin zu energiepolitischen und energiewirtschaftlichen Fragestellungen.
Mit der Gründung des Westfälischen Energieinstituts (WEI) entstand der größte Forschungsschwerpunkt der Hochschule im Bereich Energie/Energiewende. In dieser zentralen wissenschaftlichen Einrichtung arbeiten mehr als 20 Professor:innen gemeinsam an zukunftsweisenden Lösungen für die Energieversorgung von morgen und tragen aktiv zum aktuellen Diskurs bei. Das WEI hat bereits zwei Positionspapiere zur Energiewende veröffentlicht.
Besonders forschungsstark ist die Westfälische Hochschule im Bereich Wasserstoff.
Projektbeispiel: Auf dem Campusgelände entsteht mit dem H2-Solution-Lab ein zukunftsweisendes Wasserstofflabor.
Ansprechpartner: Dr. Florian Josef Wirkert

Dieses Forschungsfeld zahlt überwiegend auf die folgenden SDGs ein:


Wassertechnologien
An der WH beschäftigen sich Forschende mit verschiedenen Aspekten der blauen Infrastruktur. Sie entwickeln beispielsweise Konzepte zur Reinhaltung unseres Wassers und zur Einsparung von Frischwasser. Die Bandbreite reicht dabei von Systemen zur Inspektion von Abwasserkanalisationsnetzen bis hin zu Maßnahmen zur Reduzierung des Frischwassereinsatzes in Autowaschanlagen.
Projektbeispiel: Wasser sparen in Autowaschanlagen
Ansprechpartner: Prof. Dr. Andreas Beyer


Dieses Forschungsfeld zahlt überwiegend auf das SDG 6 ein.
Ernährung und Landwirtschaft
Die WH verfügt zwar weder über eine landwirtschaftliche Abteilung noch über ein Institut für Pflanzenbau. Dennoch leisten Forschende der Hochschule in diesem Bereich wertvolle Beiträge – etwa durch den gezielten Einsatz moderner Technologien, wie Roboter, Drohnen und Sensoren zur Förderung einer nachhaltigeren Lebensmittelproduktion. Zudem unterstützen sie die Reduktion chemischer Pflanzenschutzmittel, indem sie den Einsatz von Organismen im biologischen Pflanzenschutz erforschen.
Projektbeispiel: Amoniaksensoren in Schweineställen
Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Marion Gebhard


Dieses Forschungsfeld zahlt überwiegend auf das SDG 12 ein.
Regionalentwicklung
Eine nachhaltige Regionalentwicklung, die lebenswerte Städte und Gemeinden schafft und deren Resilienz stärkt, umfasst zahlreiche Aspekte – von der Reduzierung versiegelter Flächen über die Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements, bis hin zu nachhaltigen Mobilitätslösungen. Viele dieser Themen weisen Schnittstellen zu anderen Forschungsfeldern innerhalb der Forschungslandschaft auf.
Besonders aktiv im Bereich Regionalentwicklung ist das Institut für Arbeit und Technik. Darüber hinaus beschäftigen sich auch weitere Forschende mit Fragestellungen aus diesem Feld.
Projektbeispiel: Erkennung versiegelter Flächen mit künstlicher Intelligenz
Ansprechpartner: Prof. Dr. Christian Kuhlmann

Das Forschungsfeld einer nachhaltigen Regionalentwicklung zahlt auf viele verschiedene SDGs ein, insbesondere SDG 11 Nachhaltige Städte und Gemeinden und SDG 8 Menschwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum.


Ansprechpersonen

FB 7
Vizepräsident für Nachhaltigkeit u. Internationales
Raum: A1.1.205
Tel.:
02361/915-603







