Wir übernehmen Verantwortung in der Gesellschaft!
Wir bringen uns aktiv in den gesellschaftlichen Diskurs ein und unterstützen punktuell bei konkreten regionalen Initiativen zu Nachhaltigkeitsthemen. Als wissenschaftliche Einrichtung teilen wir Wissen und Lösungsansätze zur sozial-ökologischen Transformation mit Akteur:innen außerhalb der Hochschule und engagieren uns aktiv vor allem für unsere Standortregionen.

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Talentförderung
Seit vielen Jahren engagieren wir uns mit verschiedenen Formaten aktiv dafür, einen gleichberechtigten Bildungszugang zu ermöglichen und die in Deutschland aufgrund des familiären Hintergrunds bestehende Selektion beim Hochschulzugang zu überwinden. Dabei nehmen wir bewusst die Herausforderungen an, die sich aus der soziokulturellen Struktur unserer Standortregion in der Metropole Ruhr ergeben, und machen jungen Menschen Mut für eine gelingende, gerechtere und gemeinsame Zukunft.

Transfer
Der Wissens- und Technologietransfer ist elementarer Impulsgeber für Innovationen und wichtige Grundlage der sozial-ökologischen Transformation. Für uns ist der Transfer von Forschungsergebnissen – unter anderem durch die Förderung von Unternehmensgründungen – ein bedeutendes Gestaltungsfeld.
Mit zahlreichen Kooperationen und auch spezifischen Transferformaten wird der Wissens- und Technologietransfer realisiert. Dabei gibt es Formate, bei denen Studierende im Rahmen ihres Studiums Lösungsansätze für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen erarbeiten, ebenso wie Formate für den Austausch und die Zusammenarbeit von Forschenden und Unternehmen bzw. der Zivilgesellschaft.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt, wie auch in unserer Forschung, auf dem Bereich Wasserstoff. Darüber hinaus unterstützen wir Unternehmen im Nachhaltigkeitsreporting – sei es durch die Vermittlung von Wissen und Kompetenzen in einem weiterbildenden Zertifikatsstudiengang oder durch konkrete Prozessoptimierungen bei der Berichterstattung.
Beispiele für Transferprojekte im Bereich Nachhaltigkeit
H2!Raum - Wasserstoffwirtschaft
Ein innovatives Transferformat ist beispielsweise die H2!Raum-Initiative, bei der die WH mit der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie (IEG) in Bochum zusammenarbeitet und neue Formate für den Wissens-, Ideen- und Technologietransfer im Bereich Wasserstoffsysteme für den Mittelstand konzipiert und erprobt. Entlang der Wasserstoffwertschöpfungskette – von der Erzeugung bis zur Anwendung – werden mit dem Projekt die Bedarfe der mittelständischen Wirtschaft adressiert.
DiNaOpt4KMU - Digitales Nachhaltigkeitsreporting optimiert für kleine und mittlere Unternehmen
Das Projekt begleitet und vernetzt Unternehmen auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Dabei werden die spezifischen Herausforderungen von KMUs erkannt und innovative Unterstützungswerkzeuge bereitgestellt. Ziel ist es, den zeitlichen, personellen und finanziellen Aufwand der Berichtserstellung zu reduzieren und gleichzeitig die Qualität der Berichte zu steigern.
SIM - Sustainable Innovation Münsterland
Dieses Projekt bietet ein gezieltes Unterstützungsangebot für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Münsterland, um ihre Nachhaltigkeitsbemühungen zu fördern. Dabei wird die regionale Wirtschaft eng mit der Wissenschaft vernetzt. Vier Wirtschaftsförderungsgesellschaften aus den Kreisen Borken, Coesfeld, Warendorf sowie aus Münster kooperieren mit der FH Münster und der Westfälischen Hochschule, um passgenaue Unterstützungsangebote für die Unternehmen zu entwickeln.
Kooperation mit Schalke04
Auch Fußballvereine legen zunehmend Wert darauf, ihren Spiel- und Stadionbetrieb nachhaltiger zu gestalten – so auch der FC Schalke 04. Seit 2023 kooperiert der Verein im Bereich Nachhaltigkeit mit der Westfälischen Hochschule. Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen haben im Rahmen von Projekt- und Abschlussarbeiten vielfältige Nachhaltigkeitsthemen für den FC Schalke 04 bearbeitet – von der Berichterstattung über Abfallmanagement, bis hin zu Aspekten des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes und der Nachhaltigkeitskommunikation.

Nachhaltige IGA 2027
Im Rahmen der Hochschulallianz Ruhr bündeln die drei Ruhrgebietshochschulen für angewandte Wissenschaften – die Hochschule Bochum, die Fachhochschule Dortmund und die Westfälische Hochschule – ihre Kompetenzen. Gemeinsam entwickelten sie im Forschungs- und Transferprojekt „Nachhaltige IGA 2027“ ein integratives Nachhaltigkeitskonzept für Großveranstaltungen.
Die Internationale Gartenschau (IGA) 2027 in der Metropolregion Ruhr fungiert dabei als Reallabor. Besonderes Augenmerk liegt auf der Übertragbarkeit des Konzepts auf zukünftige Veranstaltungen.

Von der Idee zum Geschäftsmodell
Die WH stellt ihren Studierenden und Beschäftigten Gestaltungsräume sowie Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, um kreative Ideen zu fördern und diese bis hin zu Prototypen oder Geschäftsideen weiterzuentwickeln. So können idealerweise neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen und die Diversifizierung der regionalen Wirtschaftsstruktur gefördet werden.

Ansprechpersonen

FB 7
Vizepräsident für Nachhaltigkeit u. Internationales
Raum: A1.1.205
Tel.:
02361/915-603










