Molekulare Biologie (B.Sc.) an der Westfälische Hochschule Recklinghausen
Zuallererst möchte ich mich noch einmal bei allen Organisatoren bedanken, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, meinen Abschluss von 2020 nachfeiern zu dürfen. Die letzten beiden Jahre mit Corona waren eine sehr besondere, aber auch herausfordernde Zeit. Von einem Lockdown-Zwang zur Endphase des Bachelors über ein Sommerloch bis hin zum aktuellen Masterstudium ist wenig und doch sehr viel geschehen.
Das Studium in Molekulare Biologie hat mich bis dahin jedoch in vielerlei Hinsicht geprägt. Ich habe von Beginn der Einstiegsakademie an viele neue Menschen kennengelernt. Davon darf ich auch heute noch einige zu meinen (sogar auch besten) Freunden zählen. Wichtig war es mir, ein familiäres und freundschaftliches Miteinander unter den Kommilitonen und innerhalb der Arbeitsgruppe BioProzessTechnik kennenlernen zu dürfen. Die Kombination aus beiden hat mir dazu verholfen, meinen thematischen Schwerpunkt im Studium recht früh wiederzufinden- auch wenn daraus nun Bioverfahrenstechnik anstelle von Molekularbiologie geworden ist. Nichtsdestotrotz hat mir der Studiengang Molekularbiologie eine wundervolle Übersicht an Themen in der modernen biowissenschaftlichen Forschung geboten und mir gezeigt, was praktisches Arbeiten wirklich bedeutet.
Durch Frank wurde mir ebenfalls die Möglichkeit gegeben, meine Bachelorarbeit extern an der RWTH in Aachen zu praktizieren. In diesem halben Jahr habe ich sehr viel im Rahmen meiner praktischen Phase zur Biotechnologie und -verfahrenstechnik dazugelernt und zur gleichen Zeit Aachen genauer kennenlernen dürfen. Ich finde es (auch immer noch) bemerkenswert, dass ein industrieller Bioprozess so viele Fallstricke enthält, durch die eine Produktion sehr komplex, aber auch sehr optimierungsfreudig ist. Diese Erfahrung hat letztlich auch dazu geführt, dass ich mein Masterstudium in Aachen fortgesetzt habe- auch mit etwas Heimweh nach der Westfälischen Hochschule und Recklinghausen.
Vielen, vielen Dank für Alles, was die Prof. Loidl-Stahlhofen, Eiden, Grammann, Beyer, Schwenk, Brinck, Veith, Meyer, Perrey und Zielesny uns beigebracht haben. Ebenso vielen, vielen Dank an Frau Ohlms, welche das Management und die Organisation rund um das Studium herum wirklich sehr angenehm gemacht haben.




