Neuer Master-Studiengang Maschinenbau - Vertiefungsrichtungen Robotik und Leichtbau ab WS16

Der Fachbereich Maschinenbau plant, sein gesamtes Studienangebot auf drei Bachelor- und zwei Masterstudiengänge zu erweitern und zum WS 16/17 als Gesamtpaket zu akkreditieren.

Somit wird es zwei neue Master-Studiengänge geben:

1. Master Business Engineering

2. Master Maschinenbau mit den möglichen Vertiefungsrichtungen Robotik und Leichtbau

Der Master-Mechatronik läuft aus, ein Wechsel in den Master Maschinenbau wird ermöglicht. 

Der zukünftige neue Studiengang Master Maschinenbau ersetzt den bisherigen Studiengang Master Mechatronik. Er ist besser auf die Anforderungen regionaler Unternehmen ausgerichtet, die vornehmlich im Maschinenbau tätig sind und zukünftige Arbeitgeber unserer Absolventinnen und Absolventen sind. Der neue Studiengang ist auch besser auf die beiden Studiengänge Bachelor Mechatronik und Bionik zugeschnitten als der bisherige Studiengang Master Mechatronik, der nur auf die Absolventinnen und Absolventen des Studienganges Bachelor Mechatronik ausgerichtet war. Aufgrund der Anwendungsnähe des Master Maschinenbau soll dieser Abschluss ein Master of Engineering werden.

Der Master Maschinenbau kann jeweils zu Beginn des Winter- oder Sommersemesters begonnen werden. Er ist ein konsekutiver Ausbildungsweg für die Studiengänge Bachelor Mechatronik und Bionik des Fachbereiches Maschinenbau in Bocholt, aber auch für andere Studiengänge Bachelor Maschinenbau, Mechatronik oder Bionik, die passgenau sind. 

Deshalb wird als Zulassungsvoraussetzung für diesen Master, der Abschluss eines Bachelorstudiums in den Fächern „Mechatronik“, „Bionik“ , „Maschinenbau“ oder einem vergleichbaren Studiengang, mit der Note 2,5 oder besser gefordert. Die genauen Regelungen werden im Anhang der MPO veröffentlicht.

Im Studiengang Master Maschinenbau werden die Studierenden für Tätigkeiten in mittelständischen Unternehmen und Großunternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus ausgebildet, eventuell auch des Fahrzeugbaus. Sie sollen technisch anspruchsvolle Aufgaben in der Entwicklung oder der Produktion übernehmen können, langfristig als eine Führungskraft oder als Fachspezialist. 

Zu diesem Zweck werden grundlegende Kenntnisse gelehrt und umfassende Kompetenzen vermittelt, die zu wissenschaftlichem Arbeiten befähigen (Wissenschaftstheorie, Höhere Mathematik), die betriebsorganisatorische Belange berücksichtigen (Produktentwicklung und die Produktionssystematik) und technische Grundlagen des allgemeinen Maschinenbaus umfassen (Höhere technische Mechanik, Mehrkörpersimulation, Strömungsdynamik. 

Eine fachspezifische Vertiefung im Bereich des Maschinenbaus erhält der Studierende dann beispielhaft im Schwerpunkt „Leichtbau“ oder „Robotik“. 

In dem Schwerpunkt „Robotik“ werden spezielle Kenntnisse und Kompetenzen über die Programmierung und Anwendung von Robotern und deren Einsatz zu Zwecken der Automatisierung vermittelt und anschließend auf Beispiele praxisnah angewendet. In den Wahlfächern oder in Projektarbeiten und der Masterarbeit werden diese Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich des Maschinenbaus, vorzugsweise in diesem Spezialgebiet, weiter vertieft und praxisnah angewendet, möglichst in Zusammenarbeit mit mittelständischen Unternehmen.

In dem Schwerpunkt „Leichtbau“ werden spezielle Kenntnisse und Kompetenzen über entsprechende Werkstoffe und deren Verarbeitung (Leichtbaumetalle, Kunststoff­technologie, Faserverbundtechnik) und aufwändige Methoden zur Entwicklung und Berechnung von Maschinen (Finite Elemente Methoden, Höhere Technische Mechanik, Strukturoptimierung) vermittelt und anschließend auf Beispiele praxisnah angewendet. In den Wahlfächern oder in Projektarbeiten und der Masterarbeit werden diese Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich des Maschinenbaus, vorzugsweise in diesem Spezialgebiet, weiter vertieft und praxisnah angewendet, möglichst in Zusammenarbeit mit mittelständischen Unternehmen.

Die geplanten Fächer bzw. die  Stundentabellen  sehen Sie vorbehaltlich etwaiger Änderungen durch die Akkreditierung in der linken Spalte.

 

Redaktionell verantwortliche Person nach § 55, Abs. 2 RStV:
Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Martin Maß