Augmented Reality zur Belebung von Innenstädten? Prototypen werden mit Kooperationsstädten erarbeitet und erprobt

Die Erforschung von neuen Technologien für eine Belebung von Innenstädten wird in unserem ARIZON Projekt, gefördert durch NEXT.IN.NRW, in unseren Partnerstädten Gelsenkirchen-Buer, Recklinghausen und Bochum erprobt. Neue Technologien können zur Erhöhung des Event-, Erlebnis- und Informationscharakters, für Erinnerungswerbung und zur Erhöhung der Sichtbarkeit und Erreichbarkeit der lokalen Stakeholder einer Stadt beitragen. Durch die Integration von digitalen Technologien kann sogar der Vorteil des Online-Shoppings im Sinne einer online-offline-Kundenbindung wieder in die Innenstadt integriert werden. Ergebnisse unseres Projektes werden im Laufe der Zeit veröffentlicht. 

Projektlogo für ARiZON

Das Forschungsprojekt von Prof. Dr. Karin Küffmann und Prof. Dr. Gregor Lux, in Zusammenarbeit mit mxr Storytelling, zielt darauf ab, mittels Augmented Reality (AR) die Attraktivität von Innenstädten zu steigern. Durch die Entwicklung von AR-Innenstadt-Zonen sollen Städte durch digitale Inhalte und kulturelle Angebote zu hybriden Begegnungsräumen transformiert werden. Das Projekt entwickelt und testet Prototypen in drei Referenzstädten, um einen Leitfaden für die Anwendung und nachhaltigen Nutzen von immersiven Technologien in Innenstädten zu erstellen. 

Augmented Reality bringt digitale Inhalte in die echte Welt – direkt auf dein Smartphone,Tablet oder AR fähige Brille. Ob spannende Spiele, interaktive Lerninhalte oder praktische Shopping-Erlebnisse: AR macht vieles einfacher und unterhaltsamer. Hier erfährst du, wie du AR nutzen kannst.
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Ziel des Projekts ARIZON ist es, zwei Prototypen zu entwickeln, die als Bausteine exemplarisch die Möglichkeiten und das Potenzial aufzeigen, die das Konzept der AR-Innenstadt-Zonen bietet. Dazu werden sie unter Realbedingungen innerhalb von drei ausgewählten Städten getestet. Sie transformieren die Innenstädte in immersive und smarte Citys, die sich durch eine hohe Kundenanziehung und überregionale Strahlkraft auszeichnen. AR-Zonen machen Städte moderner und lebenswerter. Der Prozess zur immersiven, smarten Innenstadt mit innovativen und offenen Lösungen ist langfristig angelegt, um dadurch sowohl Anbieter- als auch Nachfrageseite einer Stadt langfristig einzubinden und Engagement zu erzeugen.

Die Rahmenbedingungen für die AR-Innenstadt-Zonen sollen mithilfe einer Standort- und Umfeldfaktorenanalyse entwickelt werden. Dabei ist eine Zusammenarbeit mit den örtlichen Wirtschaftsförderungen sinnvoll: Das Gelingen der AR-Zonen ist maßgeblich auf eine aufgeschlossene Wirtschaftsförderung und lokale Wirtschaft vor Ort angewiesen, aber auch auf eine lebendige Stadtgemeinschaft, die etwa Content für die AR-Zonen kreiert und beiträgt. Entsprechend werden für die eigentliche Konzeption Vorgespräche mit den Wirtschaftsförderungen und Kreativ- und Kunst-Akteur:innen der Stadt geführt. 

In einer Forschungsphase werden die individuellen Motive für einen Innenstadtbesuch untersucht. Auf dieser Grundlage werden zwei AR-Prototypen entwickelt, die genau diese Motivlagen ansprechen. In einem iterativen Testverfahren werden sie innerhalb der Partnerstädte überprüft und fortlaufend angepasst. Die Prototypen bilden Bausteine auf dem Weg zur AR-Innenstadt-Zone. Ein Leitfaden macht die Ergebnisse zugänglich und auf andere Städte übertragbar.

Logos für Arizon
Redaktionell verantwortliche Person nach § 18 Abs. 2 MStV:
Prof. Dr. Karin Küffmann, 09.02.2016