Forschungsförderung

Die heutigen öffentlichen Förderprogramme erfordern in der Regel bereits eine Anwendungsorientierung des Themas bzw. des Projektantrags, weshalb sie auch für Fachhochschulen geeignet sind. In der Praxis allerdings engt sich dieses jedoch auf einige besonders geeignete Programme ein, die im Folgenden gelistet sind:

Fachhochschulprogramme des Bundesministerium für Bildung und Forschung 

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, hier besonders die Projektform KF 

Wettbewerbe EFRE NRW

Interreg-Programme (standortabhängig)

Innovationsgutscheine des Landes NRW

Förderprogrammüberblick des Projektträgers AIF

Förderprogramme des BMBF

Checkliste zur Antragstellung

  • Planen Sie genügend Zeit vor dem Abgabetermin ein.
  • Zuerst die Projektentwicklung, dann die Antragstellung.
  • Die Antragstellung variiert im Detail von Förderprogramm zu Förderprogramm. Nutzen Sie die Erfahrungen der Technologietransferstelle.
  • Fordert die Ausschreibung einen Eigenanteil der Hochschule? Erkundigen Sie sich über die Gestaltungsmöglichkeiten der Hochschule dazu in der Technologietransferstelle.
  • Die meisten Förderprogramme verlangen Kooperationspartner, planen Sie von Anfang an einen Kooperationsvertrag mit ein, auch wenn das Förderprogramm diesen nicht zwingend verlangt. In der Hochschule gibt es Vorlagen dazu, fragen Sie die Technologietransferstelle.
  • In Forschungsprojekten können Erfindungen entstehen. Öffentliche Förderung verlangt eine faire Regelung der entsprechenden Rechte der Beteiligten. Der § 42 des Arbeitnehmererfindungsgesetz ist zu berücksichtigen. Siehe auch die Patentstrategie der Hochschule. Die ausführlichere Variante der Patentstrategie (nur WH-intern) finden Sie nach Einloggen auf den Seiten des Patentwesens. Anträge auf öffentliche Förderung verlangen eine Unterschrift der Hochschulleitung, die in diesem Fall vom Vizepräsidenten Forschung und Entwicklung vertreten wird. Wenden Sie sich dazu bitte schon im Vorfeld an die Technologietransferstelle.
Redaktionell verantwortliche Person nach § 55, Abs. 2 RStV:
Dr. Elisabeth Birckenstaedt