Modulare Fahrzeugkonzepte

Der Forschungsschwerpunkt Stadtverkehr hat im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) eine Untersuchung zum Thema „Auswirkungen auf die Straßeninfrastruktur infolge einer Erhöhung der Abmessungen und zulässigen Gesamtgewichte von Lkw“ durchgeführt (Endbericht Nov. 2006).

 

Das Ziel der Untersuchung ist die Bestimmung des Anteils der Fahrleistung modularer Fahrzeugkombinationen im Straßengüterverkehr in der Bundesrepublik Deutschland, sofern diese Fahrzeugkombinationen zugelassen werden. Modulare Fahrzeugkombinationen werden Bezug nehmend auf die EU-Richtlinie 96/53/EG und das Schwedische modulare Konzept definiert als Fahrzeugkombinationen, die eine Gesamtlänge von maximal 25,25m und eine zulässiges Gesamtgewicht von maximal 60t aufweisen können.

Ausgehend von einer Kostenstrukturanalyse wird zunächst die grundsätzliche einzelwirtschaftliche Vorteilhaftigkeit aufgezeigt. Diese Kosteneinsparung stellt einen ökonomischen Anreiz dar, solche Fahrzeugkombinationen einzusetzen.

Auf Basis europäischer Daten werden gütergruppenspezifische Kennziffern für den Einsatz modularer Fahrzeugkombinationen gebildet. Mit Hilfe dieser Kennziffern wird für den Prognosehorizont 2015 der Verkehrsprognose 2015 der Anteil der Fahrleistung modularer Fahrzeugkombinationen bestimmt.

Der Fahrleistungsanteil ist die Grundlage für weiter führende Berechnungen, z.B. in Bezug auf Brückenbelastungen, Straßenbelastungen, Straßenverkehrssicherheit und Schadstoffemissionen.