Bachelor Informatik.Softwaresysteme

Qualifikationsziele

Ziel der Ausbildung im Studiengang Informatik.Softwaresysteme ist es, Menschen für die anspruchsvolle und interessante Arbeit im Umfeld der Informatik zu qualifizieren. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten eine Berufsbefähigung zum professionellen Entwurf und zur Erstellung von Softwaresystemen, sowie die Begleitung solcher Systeme über den kompletten Lebenszyklus vom Konzept über Planung, Implementierung, Test, Auslieferung bis hin zum Update.

 

Die Fächer des Studiengangs spannen daher einen weiten Bogen vom Softwaredesign über die verschiedenen Werkzeuge bis hin zur Programmierung in verschiedenen Sprachen, enthält aber auch begleitende Fächer wie z.B. Projektmanagement.

 

Im Studiengang werden die Aspekte Business, Entertainment und Mobile explizit mit entsprechenden Wahlmöglichkeiten angesprochen. Die Fächerauswahl ist hierbei bewusst flexibel gestaltet, um den jeweiligen Interessen der Studierenden optimalen Entfaltungsspielraum zu geben und um vielfältige Spezialisierungsmöglichkeiten zu bieten. Neben den Kernfächern aus der Informatik bestehen weitere Wahlmöglichkeiten aus benachbarten Studiengängen wie z.B. der Wirtschaftsinformatik.

 

Die jungen Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, für die in Software abzubildenden Prozesse ein Modell zu entwickeln, die Einflussgrößen zu definieren, Datenstrukturen zu erarbeiten und eine passende Softwarearchitektur zu entwerfen und zu implementieren.

Berufsfeldorientierung

Die Studierenden im Studiengang Informatik.Softwaresysteme werden für ein ingenieurmäßiges Arbeiten im Bereich informationstechnischer Anwendungen qualifiziert. Sie erhalten eine Berufsbefähigung zum professionellen Entwurf und zur Erstellung von Software, sowie für die Begleitung solcher Systeme über den kompletten Lebenszyklus.

Das in diesem Studiengang vermittelte Wissen stammt aus der Informatik. Von den Absolventinnen und Absolventen dieses Studiengangs werden solide Kenntnisse in Software-Engineering erwartet. Hier besteht auch enger Kontakt zu Softwarehäusern der Region, die bspw. durch Lehrbeauftragte und Exkursionen aktuelle Praxisbezüge, wie bspw. das Thema „Agile Methoden“, in die Lehre einbringen.

Im vierten und fünften Semester werden Schwerpunktmodule aus drei Bereichen angeboten

  • „Business“ (im Sinne von Wirtschaftsinformatik), Viele Absolventen gehen später in einen Bereich nicht-technischer Software-Anwendungen
  • „Entertainment“ (im Sinne von Grafik und Spieleprogrammierung) Das Ziel ist hier weniger die Qualifizierung für die Spieleindustrie. Zum einen hat dieser Schwer­punkt eine gewisse Anziehungskraft bei Studieninteressierten. Zum anderen sind die dort gelehrten Technologien wichtige Bausteine für die Virtual-Reality Technik, die neue An­wen­dungen in vielen Bereichen erschließt, von der Telemedizin über den Consumerbereich bis hin zu Industrie 4.0.
  •  „Mobile“ Mobile Anwendungen werden zukünftig immer wichtiger und verdrängen zunehmend die „klassischen“ Desktop-Anwendungen.

 

Wahlmöglichkeiten außerhalb der Informatik im engeren Sinne stammen aus den Bereichen Wirtschaftsinformatik und Elektrotechnik. Letzteres ist der Tatsache geschuldet, dass viele IT-Anwendungen im Zusammenhang mit „realen Objekten“ entstehen (StichwortStichwort
Begriffe, die in der bibliografischen oder inhaltlichen Beschreibung eines Dokumentes vorkommen.
„Internet der Dinge“), so dass es sinnvoll ist, die Studierenden im 2. Semester mit Physik und Modellbildung zu konfrontieren, sowie in höheren Semestern Wahlmöglichkeiten aus den Bereichen Sensorik und Mikrorechner anzubieten.

Im Hauptstudium ist ca. ein Viertel der Lehrveranstaltungen projektbezogen, wobei in vielen Fällen - in Kooperation mit Unternehmen der Region - praxisrelevante Aufgaben bearbeitet werden, die aus dem Themenbereich des jeweiligen Moduls stammen.

Praxisphase und Abschlussarbeit werden nahezu ausschließlich bei Unternehmen der beruflichen Praxis durchgeführt. Ausnahme sind Arbeiten in der Hochschule, die aus konkreten Forschungs- und Entwicklungsprojekten stammen.

 

Mit einem erfolgreichen Abschluss besteht auch am Campus Bocholt die Möglichkeit zu einer wissenschaftlichen Weiterqualifikation im Rahmen eines Masterstudiums.

Redaktionell verantwortliche Person nach § 55, Abs. 2 RStV:
Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Gerhard Juen