NRW-Zentrum für Talentförderung
Vier Jahre ist es her, dass die Westfälische Hochschule "Meine Talentförderung" startete. Der Erfolg des Projektes hat die Landesregierung motiviert, das Talentscouting in großem Umfang zu fördern.
Neben der Westfälischen Hochschule bieten seit diesem Jahr weitere sechs Ruhrgebietshochschulen eine Talentförderung an. In Gelsenkirchen entsteht zudem das NRW-Zentrum für Talentförderung als Servicestelle. Aus diesem Anlass findet am Donnerstag, 10. September, im Gelsenkirchener Hans-Sachs-Haus die Auftaktveranstaltung mit geladenen Gästen statt.
Neben einem Podiumsgespräch zwischen Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Forschung und Wissenschaft und Hochschulpräsident Bernd Kriegesmann, wird Aladin El-Mafaalani von der Fachhochschule Münster einen Vortrag über Bildungsaufsteiger halten. Auch der Talentscout der ersten Stunde, Suat Yilmaz, wird an einem Podiumsgespräch teilnehmen. Kontrastprogramm dazu: die Comedians Hany Siam und Ususmango. Durch den Abend führt die WDR-Journalistin Asli Sevindim.
Vielen Jugendlichen aus weniger privilegierten Familien fehlt der Mut, das Steuer selbst in die Hand zu nehmen. Sie sind noch ohne Ziel oder mit zusätzlichen Aufgaben von Zuhause belastet. Die Talentförderung will diesen jungen Menschen ein Kompass sein und sie sicher auf Erfolgskurs bringen. "Ich versuche, den Weg von der Schule in die Hochschule so angenehm und so erfolgreich wie möglich für die jungen Menschen zu gestalten", sagt Suat Yilmaz. Er ist seit vier Jahren dafür verantwortlich, potentielle Studenten in den Schulen zu orten und für das Projekt zu gewinnen. Doch die Initiative versteht sich nicht nur als Starthilfe, sondern soll den Jugendlichen langfristig helfen, ihre Fähigkeiten zu nutzen. Aus diesem Grund hat das Land insgesamt 22 Millionen Euro bereitgestelt.




