Digitale Ergänzungen zu klassischen Präsenzlehreinheiten insbesondere in MINT-Fächern

Um auch als Präsenzhochschule möglichst allen Studierenden Lehrformate zu bieten, die einerseits zur Motivation beitragen, im Sinne eines „Stärken stärken“ und andererseits aber auch Demotivation zu verhindern, werden die bisherigen klassischen Lehrformate Vorlesung, Übung und Praktikum durch weitere digitale Formate ergänzt werden. Dies wird beispielhaft im Modul „Maschinen- und Anlagentechnik“ des Fachbereichs Maschinenbau umgesetzt und gleichzeitig strukturell so allgemein dokumentiert, dass eine spätere Umsetzung für alle MINT-Fächer niederschwellig möglich wird. Verschiedene Maßnahmen werden im Rahmen dieses Projektes so aufgesetzt, dass zwar eine methodische Vorbereitung durch das breit-aufgestellte Projektteam nötig ist, aber für die spätere Verbreitung eine selbstständige Erstellung digitaler Lehrinhalte durch jeden Dozierenden möglich ist.

Die Zielgruppe dieses Projekts sind alle Studierenden in MINT-Fächern. Die Zielsetzung bezieht sich im Wesentlichen darauf, Defizite im Vorstellungsvermögen und in der Motivation für technische Inhalte zu kompensieren und fehlendes Vorwissen auf ansprechende Weise insbesondere für schwächere Studierendengruppen rechtzeitig nachzuholen.

 

Folgende digitale Ergänzungsformate wurden bislang erarbeitet:

LernsituationDigitale ErgänzungNutzung für Form
Vorlesung Unterstützung der Vorstellungskraft durch „Virtual reality“ Ergänzung von bisheriger Lehrform Skizzen/Graphiken
Übung Erhöhung der Merkfähigkeit durch spielerisches Lernen allgemeiner Inhalte in Quiz-Form an einem neuartigen Schulungs-Board Ergänzung von bisheriger Lehrform Vermittlung allgemeiner Kenntnisse
Vor- und Nachbereitung der Präsenzveranstaltungen zuhause. Auffrischung und Ergänzung von vorausgesetztem Vorwissen durch passgenaue Videoclips Ergänzung von bisheriger Lehrform Berechnungen
Redaktionell verantwortliche Person nach § 18 Abs. 2 MStV:
Prof. Thomas Naber