Wenn Rauch aufzieht und Sirenen heulen: Studierende stellen sich dem Ernstfall
Im Mittelpunkt: ein Brand im Putzmittelraum mit absoluter Nullsicht, eine gesperrte Rauchabzugsanlage und mehrere „vermisste“ Personen, die gerettet werden müssen. Die Feuerwehr Gelsenkirchen rückte mit voller Stärke an – HLF 2‑1, DLK 2‑1 und ELW 2‑1 aus Buer, HLF 3‑3 aus Heßler, die Freiwillige Feuerwehr Buer-Mitte mit HLF 12‑1 und LF-KatS 12‑1 sowie Rettungs- und Krankentransportwagen – und kämpfte sich unter Atemschutz durch den künstlichen Rauch, um alle „Opfer“ zu retten.
Für die Studierenden war das Szenario mehr als nur Theorie: Sie konnten die Planung, Koordination und Kommunikation hinter einem echten Einsatz live erleben. Gleichzeitig bot die Übung der Feuerwehr die Chance, praxisnah zu trainieren.
Auch Prof. Dr. Stefan Plura zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Solche Projekte ermöglichen es den Studierenden, Verantwortung zu übernehmen und reale Abläufe kennenzulernen, wie sie ihnen später im Berufsalltag begegnen werden. Gleichzeitig profitiert auch die Hochschule von der Übung, da bestehende Konzepte überprüft und gezielt weiterentwickelt werden können.“
Ein großer Dank geht an die Feuerwehr Gelsenkirchen, insbesondere an Thomas Schnell von der Schule für Feuerwehr und Rettungsdienst, der die Übung begleitet hat.
Fotos: WH © Verena Roßa
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