Nach "Locky" ist vor "Locky" – von Hasen, Igeln und der Internet-Sicherheit

Donnerstag, 03. März 2016
Das Institut für Internet-Sicherheit (if(is)) der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen zeigt auf der Cebit-Messe in Hannover Alltagsfallen der mobilen Datenwelt und bietet Lösungsvorschläge, um sich vor Betrug und Sicherheitslücken zu schützen.

Gelsenkirchen/Hannover. Vielen Internet-Nutzern ist der Name des Trojaners "Locky" ein Begriff. Obwohl vor ihm gewarnt wurde, tappten viele in die Falle und selbst die IT von Krankenhäusern fiel auf den Schädling herein. Obwohl Entwickler verschiedene Sicherheitslösungen für den Umgang mit mobilen Daten und für das World Wide Web anbieten und auch ständig weiterentwickeln, ist ein vollständiger Schutz schwierig. Die Internetkriminalität ist denen, die sich davor schützen wollen, stets einen Schritt voraus, so wie im Märchen von dem Hasen und dem Igel, in dem der langsame Igel dem schnellen Hasen scheinbar voraus ist, aber nicht durch Tempo, sondern durch Betrug. "Der beste Schutz ist immer noch ein aktuell gehaltenes Virenschutzprogramm, sichere und regelmäßig geänderte Passwörter, regelmäßige Sicherheitsupdates aller Programme und des Rechners und vor allem gesundes Misstrauen", rät Prof. Norbert Pohlmann, Leiter des Instituts für Internet-Sicherheit (if(is)) an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen.
   Unter dem Motto "Wir vernetzen Ihr Leben. Aber sicher!" präsentiert das "if(is)" auf der Computer-Messe Cebit in Hannover neue Lösungen rund um das Thema Internet-Sicherheit. Das "Internet of Everything" kann alles und weiß alles – aber wie sicher sind dabei unsere persönlichen Daten? Mit den neuen "Wearables" kurz den Gesundheitszustand checken, während der „smarte Kühlschrank“ unsere Einkaufsliste erstellt und wir schließlich per "Smartphone" die Haustür verriegeln. Wie sicher ist dieses komplexe Zusammenspiel von privaten Daten und digitaler Vernetzung? Das Institut für Internet-Sicherheit stellt dazu das neue Authentifikationstool "Xign" vor, das Zugänge von Onlinediensten stark vereinfachen und sicherer gestalten soll. Im Projekt "Zelia" (Zuhause eigenständig leben im Alter) aus dem Bereich "Health care" wird anhand von Bewegungsprotokollen erfasst, ob sich ein Bewohner eventuell in Gefahr befindet und bei Bedarf wird automatisch Hilfe gerufen. Darüber hinaus forschen die Informatiker im Bereich "Online-Banking 2.0": Hier suchen die IT-Experten nach Ansätzen und Methoden, um Banktransaktionen, vor allem für den Endverbraucher, betrugssicher zu machen.
   Ein "Live-Hacking" am Messestand demonstriert, worauf man bei der Sicherheit im mobilen Alltag achten sollte. Im Zusammenhang mit dem neuen IT-Sicherheitsgesetz will das "if(is)" zeigen, dass es ein verlässlicher Ansprechpartner und Berater für alle Verantwortlichen auch im Gesundheitswesen ist, wenn es um IT-Sicherheit geht. Denn neuerdings müssen auch im Gesundheitssektor Meldungen gemacht werden, wenn es einen Vorfall in der IT-Sicherheit gab.

Ihr Medienansprechpartner für weitere Informationen:

Prof. Dr. (TU NN) Norbert Pohlmann, Campus Gelsenkirchen der Westfälischen Hochschule, Telefon (0209) 9596-515, E-Mail norbert.pohlmann(at)w-hs.de

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Cebit 2016
Montag, 14.03.2016 bis Freitag, 18.03.2016, NRW-Gemeinschaftsstand, Halle 6, Stand C30, Öffnungszeiten jeweils von 09:00 bis 18:00 Uhr, Messegelände in 30521 Hannover.

Am ersten Messetag, Montag, 14. März werden Ralf Jäger, NRW-Minister für Inneres und Kommunales, und Hartmut Beuß, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnik, das "if(is)" besuchen und sich das "Live-Hacking" anschauen (geplant ab 10:30 Uhr). Ebenfalls am Montag, ab 14:00 Uhr, wird Prof. Norbert Pohlmann Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, ein Strategiepapier "IT-Sicherheit NRW 4.0" überreichen. Zeitgleich mit der Übergabe wird eine Homepage freigeschaltet, auf der sich jeder Interessent das Papier kostenlos downloaden kann: www.it-sicherheit-nrw.de

Wir würden uns sehr freuen, eine Vertreterin oder einen Vertreter Ihrer Redaktion bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.




Autor der Meldung: Michael Völkel

Sein "Smartphone" so einfach hergeben würde bestimmt niemand. Aber oft vergessen die Nutzer, wenn sie arglos im öffentlichen Raum über freie W-Lan-Netze surfen, dass sie Hackern die Datenspionage leicht machen. Beim "Live Hacking" auf der Cebit-Messe in Hannover zeigen die beiden IT-Spezialisten vom Institut für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule Carsten Cordes (l.) und Frank Timmermann, wie leicht es oft ist, an persönliche Daten zu kommen, aber auch, wie man sich davor schützen kann. Foto: WH/MV, Abdruck honorarfrei; Bilddownload für Redaktionen in der rechten Spalte: WH-16-38-InfG

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