Handel

Konzept des Studienschwerpunktes

Der Handel ist einer der großen Wirtschaftszweige in Deutschland. Er ist gekennzeichnet durch eine große Vielfalt von Erscheinungsformen, in denen Handelsunternehmen auftreten und eine stark zunehmende Internationalisierung.

Der Studienschwerpunkt Handel stellt ein breit angelegtes, praxisorientiertes Studienkonzept dar, das den vielfältigen Ausprägungen der Branche Rechnung trägt. Er bietet Studierenden die Möglichkeit, sowohl aktuelles Fachwissen als auch Handlungs-, Methoden- und Problemlösungskompetenz zu erwerben.

Das Modul "Leistungsprozesse im Handel" vermittelt Kenntnisse über Rahmenbedingungen, Erscheinungsformen und die Funktionsweise von Handelsunternehmen. Im Modul "Handelsmanagement" liegt der Schwerpunkt auf dem Erwerb und der Anwendung von Methodenwissen zur Ausgestaltung der Managementpolitik. Seminaristische Unterrichtsmethoden versetzen die Studierenden in die Lage, eigenständig, strukturiert und problemlösungsorientiert zu arbeiten.

Berufsperspektiven

Berufsfelder, in denen die vertieften Kenntnisse des Studienschwerpunktes Handel umgesetzt werden können, finden sich naturgemäß in Groß- und Einzelhandelsunternehmen. Dort bieten sich vertriebsorientierte (Filial-, Bezirksleitung o. ä.) wie funktionsorientierte Tätigkeiten (z. B. Einkauf, Personal) an.

Denkbare Positionen in der Konsumgüterindustrie bestehen etwa im Produkt-, im Funktionsbereichs- und im Key Account Management. Weiterhin ermöglicht der Studienschwerpunkt den Berufseinstieg in Beratungsunternehmen, Instituten, Verbänden sowie in der Aus- und Weiterbildung.

Die generalistische Ausrichtung des Studienschwerpunktes qualifiziert darüber hinaus für viele weitere betriebswirtschaftliche Tätigkeiten.

Lehrveranstaltungen

Modul B 4010 - Leistungsprozesse im Handel:
Rahmenbedingungen des Handels,
Leistungserstellung im Handel, Handelslogistik

Modul B 5010 - Handelsmanagement:
Marketing Management im Handel,
Strategisches Management im Handel

Redaktionell verantwortliche Person nach § 55, Abs. 2 RStV:
Prof. Dr. Ulrich Kloster