SPS Programmierung

Praktikum im Labor für Antriebs- und Steuerungssysteme Raum 1.2.280

 

Speicherprogrammierbare Steuerungen, kurz SPS genannt, gelten heute als Kernstück jeder Automatisierung. Im Bereich der metallverarbeitenden Industrie und in der Elektroindustrie ist die SPS-Ausbildung inzwischen fester Bestandteil. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, auch angehende Wirtschaftsingenieure mit diesem Thema vertraut zu machen.

Das Ziel ist es dabei, durch anwendungsorientiertes Lernen an geeigneten Steuerungsaufgaben die Grundlagen für eine prinzipielle Problemlösungskompetenz auf diesem Gebiet zu schaffen.

 

Das Labor für Antriebs- und Steuerungssysteme ist dafür mit insgesamt 10 SPS-Arbeitsplätzen auf Basis der Siemens-Steuerung SIMATIC S7-300 ausgerüstet. Neben den Automatisierungsgeräten mit ihren digitalen und analogen Ein- und Ausgangsbaugruppen stehen weitere Module wie Zähler- und Positionierbaugrupen sowie Wäge- und Barcode-Lesesysteme zur Verfügung. Geübt wird u.a. mit Hilfe von Funktionsmodellen aus dem Bereich der Materialflußtechnik und Sensoren, welche die Studierenden genau so oder ähnlich später auch im industriellen Umfeld wiederfinden werden.

 

Für das SPS-Praktikum sind im Lehrplan der Studienrichtung A (Automobilwirtschaft- und technik) nur einige wenige Stunden vorgesehen. Es ist den Studierenden aber anheim gestellt, sich bei entsprechendem Interesse intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen. So ist z.B. eine Teilnahme an den diesbezüglich weiterführenden Veranstaltungen der Studienrichtung B (Unternehmenslogistik) prinzipiell möglich oder aber auch eine autodidaktische Vertiefung in freien Übungsstunden.

Roboter Programmierung

Praktikum in der Technikumshalle (Gebäude 1) der FH in Recklinghausen

 

Jeder, der schon einmal ein modernes Automobilwerk besichtigt hat, trifft dabei schon gleich zu Beginn der Fertigung auf Roboter, Schweißroboter nämlich, welche die vorgefertigten Karosserie-Blechteile vollautomatisch zusammenfügen. Jedoch nicht nur im Fahrzeug-Rohbau haben sich die Roboter durchgesetzt. Industrieroboter tun inzwischen ihren Dienst auch beim Lackieren der Karossen und in vielen Bereichen der Montage. Grund genug, unseren angehenden Automobil-Wirtschaftsingenieuren diese fleißigen Gesellen etwas näher zu bringen. Nach der Einarbeitung in die "Robotertheorie" (Mechanik, Antriebstechnik, Steuerungstechnik) geht es im ART-Roboter-Praktikum um die Programmierung eines modernen Industrieroboters. Dazu steht dem Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen ein fast fabrikneuer Gelenkarmroboter KR 125/2 mit einer zulässigen Traglast von 125 kg zur Verfügung, ein großzügiges Geschenk der Firma KUKA Roboter GmbH.