Spielregeln für Klausuren bei Prof. Dr. Wilhelm Stenmanns

1. Der  Prüfer entscheidet, welche  Hilfsmittel in der Klausur verwendet werden dürfen und gibt dies zu Beginn des Semesters, in dem die Prüfung stattfindet, durch Aushang im Professoren-Schaukasten und/oder per Internet bekannt.

2. Die Prüflinge haben spätestens 10 Minuten vor Beginn der Klausur vor dem vom Prüfungsamt zugewiesenen Prüfungsraum zu erscheinen. Der Raum wird erst betreten, wenn die Aufsicht anwesend ist. Bei Verspätungen seitens der Klausurteilnehmer besteht prinzipiell kein Anspruch auf Teilnahme an der Klausur.

3. Bei Prüfungen mit großen Teilnehmerzahlen, bei denen zwei oder mehr Prüfungsräume erforderlich sind, werden ca. 10 min vor der Klausur Namenslisten an den Prüfungsräumen  ausgehängt, so dass sich die Klausurteilnehmer rechtzeitig orientieren können.

4. Den Prüflingen werden die Arbeitsplätze in der Regel zugewiesen und sind nicht frei wählbar. Die Plätze sind entweder durch Namensschilder gekennzeichnet, oder es erfolgt eine mündliche Platzzuweisung durch die Aufsicht. Die Sitzordnung ist im Protokoll der Prüfung zu dokumentieren.

5. Vor Beginn der Klausur legen alle Prüflinge ihre Studienausweise und ihre Personalausweise unaufgefordert an ihrem Platz bereit.

6. Alle erlaubten Arbeitsmittel müssen sich auf dem Arbeitsplatz befinden. Kleidungsstücke, Taschen etc. sind so zu deponieren, dass sie während der Prüfung für den Prüfling nicht erreichbar sind. Unerlaubte Hilfsmittel werden grundsätzlich von der Aufsicht zwecks Beweissicherung eingezogen.

7. In Prüfungsteilen, bei denen keine Hilfsmittel zugelassen sind, dürfen sich auf dem Arbeitsplatz lediglich die Aufgabenstellung, die Bearbeitungsbogen und das erforderliche Schreibzeug (keine Etuis !) befinden. Programmierbare Taschenrechner oder sonstige Geräte mit Textspeicher (incl. Handy) können in solchen Prüfungen als Täuschungsversuch gewertet werden.

8. Fragen (und zwar ausschließlich zur Aufgabenstellung, nicht zur Lösung) sind nur in den ersten Minuten der Klausur erlaubt. Die zugestandene Zeit soll sich dabei am Umfang der Aufgabenstellung orientieren. Während dieser Zeit können sich die Klausurteilnehmer mit der kompletten Aufgabenstellung vertraut machen. Die Beantwortung von Fragen zur Aufgabenstellung gibt die Aufsicht immer an alle Klausurteilnehmer weiter. Nach Ablauf dieser Frist werden grundsätzlich keine Fragen mehr beantwortet, um andere Teilnehmer nicht zu stören.

9. In den ersten 15 Minuten nach Beginn der Klausur darf der Raum nicht verlassen werden, auf keinen Fall vor Abschluss der Identitätskontrolle. Danach sind Toilettengänge nach Vorlage des Studierendenausweises bei der Aufsicht möglich, allerdings ausschließlich einzeln. Der betreffende Studierende hat dabei auf kürzestem Wege die nächst gelegene Toilette aufzusuchen und ohne Verzug zurückzukehren. Jede Kontaktaufnahme mit Personen während dieser Zeit, kann als Täuschungsversuch gewertet werden. Ebenso ist es untersagt, während eines Toilettenganges außerhalb des Prüfungsraumes deponierte unzulässige Hilfsmittel zu verwenden Toilettengänge werden grundsätzlich von der Aufsicht mit Namen, Uhrzeit und Dauer protokolliert.

10. In Prüfungsteilen ohne zugelassene Hilfsmittel mit einer Dauer von max. einer Stunde, sind Toilettengänge nach Möglichkeit zu vermeiden.

11. Eine vorzeitige Abgabe der Klausur ist frühestens nach der Identitätskontrolle und nur mit dem Einverständnis des Professors bzw. der Aufsicht möglich. Der Prüfling gibt in einem solchen Fall seine kompletten Unterlagen bei der Aufsicht ab, welche den Zeitpunkt der Abgabe im Prüfungsprotokoll und ggf. auf dem Klausurdeckblatt notiert. Der Prüfling verlässt den Raum anschließend, ohne dabei Lärm zu verursachen. Um Störungen in der Endphase der Klausur zu vermeiden, darf in den letzten 10 Minuten der Raum nicht mehr verlassen werden.

12. Alles von der Aufsicht ausgegebene Papier, also Aufgabenstellung und Bearbeitungsbogen wird komplett wieder eingesammelt. Die Aufgabenstellung und alle bearbeiteten Klausurbogen werden vom Prüfling sortiert, durchnummeriert und Blatt für Blatt mit Namen und Matrikelnummer versehen der Aufsicht zurückgegeben. Die Verwendung von eigenem Papier ist unzulässig.

13. Alle Studierenden bleiben an ihren Arbeitsplätzen, bis die Klausur komplett eingesammelt ist und die Aufsicht die Erlaubnis zum Verlassen des Raums erteilt.

         

Prof. Dr. Wilhelm Stenmanns