Digitalisierung in der Region: Partizipation und Technologie und Bürgerorientierung

Die digitale Transformation hat auch die Emscher-Lippe-Region erreicht. Die Gestaltung der smarten Städte der Zukunft hat begonnen.

Die Studierenden des betriebswirtschaftlichen Studienganges im FB Wirtschaft bereiten sich auf ihre Präsentation bei der Wirtschaftsförderung Recklinghausen vor.

Die Studierenden des FB Wirtschaft führten im Auftrage der Wirtschaftsförderung Recklinghausen ein kleines Citylogistik-Projekt durch. Es sollte die Mengen an Paketen und LKW auf der Basis von Umfragen an die Paketdienstleister wie auch die HändlerInnen und Händler ermitteln. Ziel war u.a. die Erhebung einer Datengrundlage, da etliche auch ausserhalb der Lieferfenster bis 11 Uhr in die Stadt fahren. Tatsächlich sind einige KEPs unterwegs; es werden pro KEP etwa 75 Stopps gemacht und jeweils einige Pakete ausgeliefert und einige dann auch wieder mitgenommen. Die meisten KEPs kommen täglich bis 12 Uhr; etliche Händerlnnen und Händler öffnen erst um 10, so dass das Lieferfenster bis 11 nicht einzuhalten ist. Wenige Auslieferungen der KEPs erfolgen nachmittags. Es wurden Handlungsalternativen erarbeitet.

Betrachtet wurden u.a. auch die Hubkonzepte anderer Städte, die i.d.R. nur von einem KEP-Dienstleister pilotmäßig betrieben werden. Einige wenige Städte organisierten und regelten gemeinsame Hubs, um den Verkehr zu entlasten. Dabei werden z.T. nur die Paketdienstleister, aber auch einige der Lieferungen und ausgehenden Warenverkehre über die Hubs organisiert. Insgesamt könnte natürlich mit der Betrachtung auch ausgehender Warenströme (Lieferungen an Konsumenten, Ver- und Entsorgungslogistik im Stadtgebiet) ein mögliches Hub wirtschaftlicher werden und das Serviceniveau der Innenstadt erhöhen. Auch wurden grundsätzlich umweltfreundlichere Auslieferungsvarianten per Lastenbike betrachet; diese scheinen sich nur für kleinere Mengen zu eignen.

Gelsenkirchen liegt in der Studie der smarten Kommunen Deutschlands auf Platz 45 - deutlich im Mittelfeld. Die Bitkom hat dabei die Kriterien Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität, Gesellschaft angelegt und etliche Kommunen verglichen.

Digitale Innenstädte: stationär und online zusammendenken

Digitale Plattformen können die Sichtbarkeit des Handels, des Produkt- und Dienstleistungsangebotes einer Stadt sichtbarer machen. Dazu gibt es einige beispielhafte Projekte in vielen Städten NRWs. Als Urtypen seien hier genannt:

Mönchengladbach bei Ebay

LocaFOX - Locafox Berlin

Google for Retail -

LOZUKA - Siegen Lokal: eine Plattform für den Handel

WUPPERTAL Online City - Wuppertal online

 

Die moderneren Formen sind Portale, die die Stadt digital abbilden. Als Beispiele können folgende gelten:

Bamberg.info

minden-erleben.de

www.herten-erleben.de
 

Mitmach-Netzwerke TTN in Recklinghausen und Köln

Kölner TTN Netzwerk mit der Sammlung von Luftdaten

Recklinghausen - Emscher-Lippe-TTN

Bosch Stuttgarter Verkehrssteuerung

Vilnius Anzeige intermodaler Verkehrsalternativen über eine App

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Prof. Dr. Karin Küffmann