Bachelor Angewandte Elektrotechnik (Automation - Photonik)

Qualifikationsziele

Der Bachelor-Studiengang Angewandte Elektrotechnik soll Sie in 6 Semestern auf einen Beruf als Ingenieur vorbereiten, der die Grundlagen der Konzeption und Anwendung intelligenter Systeme in Anlagen, Geräten und Komponenten in allen Bereichen der Anwendung solcher Systeme beherrscht und in die Praxis umsetzen kann.

Die Anwendungsbereiche und somit auch das künftige Berufsfeld reichen von der Hausautomatisierung, der Automobiltechnik, der Medizintechnik, dem Messgerätebau bis hin zur Automatisierung industrieller Anlagen. 

Um Ihnen in diesem sehr breiten Anwendungsfeld der Elektrotechnik eine Spezialisierung und vertiefte Kenntnisse mitgeben zu können, ermöglichen wir Ihnen nach einem gemeinsamen Grundstudium in den ersten zwei Semestern eine Ausrichtung auf die Felder:

      Automation    und   Photonik


Die Bezeichnung "Angewandte Elektrotechnik" ist Programm, denn die Ausbildung ist - trotz der ebenso nötigen Theorie für das Hintergrundwissen - praxisnah und anwendungsorientiert. Dazu gehört bei intelligenten Systemen natürlich auch die Softwareerstellung für solche Systeme.

Sie werden also auch auf die speziellen Erfordernisse der Software für sogenannte "Embedded Systems", also kleinere lokale und teilautonom agierende Rechnersysteme vorbereitet.
Zur Koordination solcher Systeme ist Vernetzung erforderlich. Auch die hierbei zum Einsatz kommenden speziellen Netze sind Thema Ihrer Ausbildung.
Neben den elektronischen Technologien nehmen optische Technologien, also alles, was mit Licht  verbunden ist, einen immer größeren Raum ein. Diese Anwendungen von Licht erfordern solide Kenntnisse der Optik und der Verbindung zwischen Optik und Elektronik, der Optoelektronik.
Diese Kenntnisse erlangen Sie in der Spezialisierung auf "Photonik".

Berufsperspektiven

Das StichwortStichwort
Begriffe, die in der bibliografischen oder inhaltlichen Beschreibung eines Dokumentes vorkommen.
"Ingenieurmangel" hat sich wohl hinreichend herumgesprochen. In einem Land, das aus dem Export weltweit begehrter, weil hochinnovativer Industriegüter seinen Wohlstand bezieht, ist das eine bedenkliche Aussicht.

Es ist allerdings eine gute Aussicht für Sie als gut ausgebildeter Ingenieurabsolvent auf den gesuchtesten Kompetenzfeldern.

 

Kein Absolvent wird in der ebenso berühmten "Praktikanten-Warteschleife" in sein Berufsleben starten. Und die Ingenieure sind längst nicht mehr die sprichwörtlichen "Kamele, auf denen die Betriebswirtschaftler reiten". Das haben sie angesichts der jetzigen und zukünftigen Arbeitsmarktlage nicht nötig.

Der Ingenieurberuf bietet also jenen, die grundsätzlich Freude und Interesse an Technik mitbringen, beste Aussichten für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. 

Entscheiden Sie sorgfältig und nicht nach dem Kriterium: "Wo und in welchem Studienfach komme ich am einfachsten an einen Abschluss?"

Wer die Herausforderung scheut, kann auch keine Erfolge erzielen.

 

Mit einem erfolgreichen Abschluss besteht auch am Campus Bocholt die Möglichkeit zu einer wissenschaftlichen Weiterqualifikation im Rahmen eines Masterstudiums.

Redaktionell verantwortliche Person nach § 55, Abs. 2 RStV:
Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Gerhard Juen